Was als Abschiedsbesuch gedacht war, endete in einer unfassbaren Bluttat. Die 23-jährige Britin Lucy Harrison reiste in die USA, um ihren Vater zu sehen, der dorthin ausgewandert war, als sie noch ein Kind war. Doch kurz vor der geplanten Abreise eskalierte ein Streit – mit tödlichem Ausgang.
Am Morgen, an dem Lucy wieder abreisen wollte, gerieten Vater und Tochter heftig aneinander. Laut einem Bericht des "Independent", der sich auf Aussagen von Harrisons Freund Littler stützt, ging es dabei um Donald Trump. Littler war ebenfalls im Haus, er sagte später vor Gericht aus.
Im Zentrum der Auseinandersetzung standen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen Trump. Lucy soll ihren Vater direkt konfrontiert haben. Laut Littler fragte sie: "Wie würdest du dich fühlen, wenn ich das Mädchen in dieser Situation wäre und sexuell missbraucht worden wäre?"
Die Antwort ihres Vaters schockierte offenbar selbst die Anwesenden. Er habe entgegnet: "Ich habe zwei andere Töchter, die bei mir wohnen." Es würde ihn also nicht besonders stören.
Rund eine halbe Stunde vor der geplanten Abreise nahm der Vater seine Tochter laut Zeugenaussage an der Hand und führte sie in sein Schlafzimmer. Sekunden später fiel ein Schuss. Littler schilderte vor Gericht: "Ich erinnere mich, wie ich in den Raum rannte, Lucy am Boden lag und der Vater nur wirres Zeugs herumschrie."
Für Lucy Harrison kam jede Hilfe zu spät. Was als familiärer Besuch begann, mündete in einer tödlichen Eskalation.