Mord-Alarm in Wels

Vater erstickt seine Tochter (19) und tötet sich selbst

In Wels soll ein 51-Jähriger seine 19-jährige Tochter getötet und sich danach selbst das Leben genommen haben. Die Tat blieb wochenlang unbemerkt.
André Wilding
09.02.2026, 06:15
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Wieder erschüttert ein Tötungsdelikt Österreich! Im Welser Stadtteil Wimpassing kam es laut "Kronen Zeitung" zu einem familiären Drama, das erst nach Wochen ans Licht kam. Ein 51-jähriger Mann aus Ungarn soll seine Tochter in deren Wohnung getötet haben. Danach beging er laut Ermittlern Suizid.

Leiche der Tochter war nackt

Beide galten laut "Krone" als vermisst und wurden erst drei Tage nach der Anzeige gefunden. Die Wohnungen lagen nur rund zehn Gehminuten voneinander entfernt. Zuerst stießen Polizisten in der Wohnung der 19-Jährigen auf ihre nackte Leiche. Der Körper war bereits stark verwest, äußerlich waren keine Verletzungen zu erkennen.

Kurz darauf folgte der nächste Schock: Auch der Vater wurde tot in seiner Wohnung entdeckt. Der Zustand der Leiche war ähnlich, hier war die Todesursache jedoch eindeutig. Der Mann hatte sich selbst getötet, berichtet die "Krone".

Suizidgedanken? Hol dir Hilfe, es gibt sie.

Wenn du unter Selbstmord-Gedanken oder Depressionen leidest, kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142 oder den Psychosozialen Dienst unter 01-31330 oder "Rat auf Draht" unter 147!

Die Kripo geht davon aus, dass der Vater seine Tochter bereits vor mehreren Wochen getötet hat. Als wahrscheinliche Todesursache gilt Ersticken. Unmittelbar danach soll er sich selbst das Leben genommen haben.

Tat am 26. Jänner entdeckt

Ein Abschiedsbrief wurde nicht gefunden. Zum Motiv gibt es daher keine gesicherten Erkenntnisse. Aufgrund der Umstände vermuten die Ermittler jedoch, dass eine Erkrankung oder Beeinträchtigung der Tochter eine Rolle gespielt haben könnte, heißt es in dem Bericht.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Die Tat wurde bereits am 26. Jänner entdeckt und gilt für die Kriminalisten inzwischen als geklärt. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen ergaben sich weder aus Spuren noch aus den Obduktionen.

Das Motiv nahm der Vater mit ins Grab – zurück bleibt ein tragischer Fall, der ganz Österreich fassungslos macht.

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