1,83 Euro pro Kopf

Vater schickt Eltern nach Kindergeburtstag Rechnung

Nach einem Vorschul-Geburtstag in den Niederlanden verlangte ein Vater Geld für die Goodie-Bags. Im Elternchat eskalierte daraufhin die Diskussion.
Nick Wolfinger
30.06.2026, 16:11
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Eigentlich sollte der Geburtstag längst vorbei sein. Die Kinder hatten gefeiert und freuten sich über ihre kleinen Geschenksackerl. Doch dann sorgte eine Nachricht im WhatsApp-Gruppenchat der Eltern für Aufregung.

Eine Mutter schilderte den Vorfall auf der niederländischen Elternplattform Mamaplaats. Demnach verlangte der Vater eines Vorschulkindes von den Eltern der eingeladenen Kinder, sich an den Kosten für die Geschenksackerl zu beteiligen. Pro Kind forderte er exakt 1,83 Euro und schickte gleich einen Zahlungslink mit.

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Zahlungsaufforderung nach der Feier

"Liebe Eltern, ich habe für die heutige kleine Aufmerksamkeit etwas mehr ausgegeben als geplant. Das macht 1,83 Euro pro Kind", schrieb der Vater in die WhatsApp-Gruppe. "Zuerst dachte ich, es sei ein Scherz", schreibt die Mutter auf Mamaplaats, "aber nein!".

Im Chat gingen die Meinungen schnell auseinander. Mehrere Eltern zeigten sich fassungslos. Eine Mutter erklärte, sie habe noch nie erlebt, dass Gäste nach einem Kindergeburtstag für Geschenksackerl bezahlen sollten. Ein anderer Vater fragte scherzhaft, ob er versehentlich in der falschen Gruppe gelandet sei.

Kostenaufstellung mit Cent-Beträgen

Der Gastgeber blieb zunächst bei seiner Linie. Schließlich hätten alle Kinder von den Geschenksackerln profitiert. Deshalb sei es nur fair, wenn sich alle Eltern an den Kosten beteiligen würden.

Um seine Forderung zu untermauern, verschickte der Vater sogar eine detaillierte Aufstellung seiner Ausgaben. Aufgelistet waren unter anderem eine Seifenblasenpistole, Sticker, Rosinen und die Geschenksackerln – jeweils mit den genauen Einzelpreisen, bis auf den Cent genau.

Das sorgte für noch mehr Kopfschütteln. Während viele Eltern die Zahlungsaufforderung als unverschämt bezeichneten, meinten andere, wegen 1,83 Euro müsse man keinen Streit anfangen.

Vater rudert zurück

Die Diskussion wollte jedoch nicht abreißen. Mehrere Eltern sprachen den Vater laut dem Bericht schließlich persönlich auf seine Forderung an. Daraufhin löschte er die Nachricht.

Am nächsten Morgen meldete er sich erneut im Gruppenchat. "Mir ist aufgefallen, dass nicht jeder meinen Vorschlag gutheißt. Macht nichts", schrieb er – und zog seine Zahlungsaufforderung endgültig zurück.

Die Kinder bekamen vom Streit nichts mit. Für die Eltern blieb der Vorschul-Geburtstag dagegen wohl vor allem wegen einer Rechnung über 1,83 Euro in Erinnerung.

{title && {title} } NW, {title && {title} } 30.06.2026, 16:11
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