Verantwortlicher gibt Statement zur "Islam-Karte" ab

So sieht die neue Islam-Karte für Österreich aus.
So sieht die neue Islam-Karte für Österreich aus.https://www.islam-landkarte.at/
Viele Diskussionen gab es rund um die "Islam-Karte", die vergangene Woche präsentiert wurde. Nun ist sie im Netz nicht mehr im Detail aufrufbar.

Die "Islam-Landkarte" ist aktuell nicht voll funktionsfähig. Das Projekt, das von vielen Seiten kritisiert und von den Verantwortlichen stets als transparente Dokumentationsstelle verteidigt wurde, ist im Netz nicht mehr aufrufbar. Auf der Startseite findet sich nunmehr ein Statement von Ednan Aslan, einem der wissenschaftlichen Verantwortlichen hinter der Karte. 

Darin bedauert er es sehr, "dass es in den letzten Tagen vermehrt zu politischer Instrumentalisierung gekommen ist und dass mittlerweile auch verschiedenste Rechtsextremisten den Zweck dieses Projektes völlig konterkarieren", spricht er einen wahren Schildbürgerstreich vom Mittwoch an. Solche Aktionen seien "erschütternd und verstörend", er verurteile die Aktionen "auf das Schärfste". 

"Sachliche Debatte über den Islam"

"Die Islamlandkarte wollte eine differenzierte Diskussion über das islamische Leben in Österreich ermöglichen und einen positiven Beitrag leisten. Es sollte die Vielfalt des islamischen Lebens in Österreich aufgezeigt werden – in all seinen Schattierungen", heißt es in dem Statement weiter. 

Dennoch appelliert Aslan für eine "sachliche Debatte über den Islam in Österreich". "Dass die Erweiterung dieses Projektes derartige Diskussionen hervorruft, bedaure ich sehr. Ich fordere alle Seiten zur Rückkehr zu einer sachlichen, wissenschaftlich fundierten Diskussion auf."

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