Verbotene Inhaltsstoffe in Wimperntuschen gefunden

Nicht jede Volumen-Mascara hält, was sie verspricht.
Nicht jede Volumen-Mascara hält, was sie verspricht.Getty Images/iStockphoto
Stiftung Warentest hat 14 Volumen-Mascaras unter die Lupe genommen. Davon enthielten einige Produkte kritische Stoffe. Drei Mascaras waren top.

Bei 71,5 Prozent der Österreicherinnen steht die Mascara beim Schminken an erster Stelle. Kein Wunder, ist ein verführerischer Augenaufschlag doch das A und O. Doch welche Wimperntusche verhilft tatsächlich zu vollen und langen Wimpern? Das wollte jetzt Stiftung Warentest herausfinden und stellte 14 schwarze Volumen-Mascaras zwischen 2,04 und  58,50 Euro auf den Prüfstand. Drei Tuschen im Test sind wasserfest und zwei Naturkosmetik-Produkte.

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So wurde getestet

Pro Mascara prüften 20 Frauen und drei Fachleute eine Woche lang Volumen, Länge, Schwung und Trennung der Wimpern, sowie die Haltbarkeit und gegebenenfalls die Wasserfestigkeit. In die Beurteilung floss außerdem mit ein, wie gut sich die Produkte auftragen und entfernen lassen, wie schnell sie trocknen und ob sie den Werbeaussagen entsprechen. Zusätzlich wurden sie auf Schadstoffe und Keime untersucht.

Jede zweite Mascara schneidet gut ab

Dabei schnitt jede zweite Mascara gut ab, darunter sowohl günstige als auch teure Markenprodukte. Am günstigsten und gerade noch "gut" (Testnote 2,5) ist die Mascara von "Essence" (I Love Extreme Crazy Volume Mascara). Sie ist damit Preis-Leistungs-Sieger im Test.

Die wasserfesten Tuschen können dagegen weniger überzeugen. Keine erreichte ein gutes Testergebnis. Wie der Praxistest zeigte, sind zwei der drei Tuschen nicht wirklich wasserfest. Die dritte bestand den Wassertest zwar, lieferte aber eher mäßige Schminkergebnisse und verspricht mehr Volumen, als sie halten kann.

Die besten Volumen-Mascaras

Kritische Stoffe in vier Mascaras

Vier Tuschen fielen negativ in puncto Inhaltsstoffe auf. Die Prüfer finden darin verbotene Stoffe.

Laut Stiftung Warentestbesteht bei der Anwendung allerdings kein Gesundheitsrisiko. Haut und Augen kämen wegen der geringen Menge Mascara, die beim Tuschen verwendet wird, kaum direkt mit den kritischen Substanzen in Kontakt. Abzüge gab es dennoch.

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