Ein auffälliges Treffen zweier Männer führte die Wiener Polizei am Montag zu einem großen Drogenfund. Bei mehreren Zugriffen und Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ermittler unter anderem fast 17 Kilo Marihuana und rund 1,5 Kilo Kokain sicher.
Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) wurden gegen 13 Uhr in der Nordwestbahnstraße in der Leopoldstadt auf einen 37-Jährigen aufmerksam. Wegen seines auffälligen Verhaltens entschieden sich die Polizisten, den Mann zu beobachten.
Dabei sahen die Ermittler, wie der 37-Jährige einen Rucksack aus einer Wohnung holte und sich anschließend mit einem 32-Jährigen traf. Der Rucksack landete im Fahrzeug des 32-Jährigen, während sich der 37-Jährige wieder entfernte.
Die Beamten stoppten daraufhin den 32-Jährigen und kontrollierten sein Fahrzeug. Im zuvor übergebenen Rucksack fanden sie zwei Beutel mit insgesamt 1.063,6 Gramm Marihuana.
Unterdessen ging der 37-Jährige erneut in ein Gebäude und stieg kurze Zeit später in ein Fahrzeug. Auch ihn hielten die Polizisten an. Bei seiner Festnahme mussten die Beamten laut Polizei Körperkraft einsetzen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen durchsuchte die Polizei zwei Wohnungen im 2. Bezirk. Dort wurden insgesamt 1.496,7 Gramm Kokain, 16.952,4 Gramm Marihuana und 58,8 Gramm Crystal Meth sichergestellt. Außerdem fanden die Ermittler 160 Euro Bargeld und mehrere Mobiltelefone.
Der 37-jährige albanische Staatsbürger und der 32-jährige österreichische Staatsbürger wurden vorläufig festgenommen.