In der Nacht auf den 28. Juni soll es an einer Adresse am Grazer Karlauergürtel zu einem schrecklichen Verbrechen gekommen sein. Demnach steht ein Grazer (34) unter Verdacht, seine Lebensgefährtin vergewaltigt und mit einem Messer attackiert zu haben – zuerst berichtete die "Krone" über den Fall.
Seitens der Staatsanwaltschaft Graz bestätigte man später gegenüber der APA, dass es entsprechende Ermittlungen gebe. Laut dem "Krone"-Bericht geht es um den Verdacht des versuchten Mordes und der Vergewaltigung.
Besonders brisant: Die Polizei sei in jener Nacht nicht sofort alarmiert worden. Die Frau dürfte sich nach der Vergewaltigung schlafen gelegt und erst am nächsten Tag bemerkt haben, dass ihr ein Messer in den Rücken gerammt worden sei. Erst dann rief sie die Einsatzkräfte.
Der 34-Jährige wurde jedenfalls festgenommen und sitze aufgrund von Flucht-, Verdunkelungs-, Tatbegehungs- und Tatausführungsgefahr in Untersuchungshaft, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft. Er soll bei der Tat durch Alkohol und Suchtgift beeinträchtigt gewesen sein und schweigt zu den Vorwürfen. Bereits in der Vergangenheit soll der Mann in Konflikt mit dem Gesetz geraten sein.
Die Lebensgefährtin liege derzeit jedenfalls auf der Intensivstation. Sie soll einen Lungenstich erlitten haben. Ein gerichtsmedizinisches Gutachten soll nun genau die Art und Schwere der Verletzungen klären.