Marc-Andre ter Stegen scheint das Pech aktuell zu verfolgen. Nach seinem Leihwechsel zu Girona und der Aussicht auf regelmäßige Spielzeit setzt es den nächsten bitteren Rückschlag für den DFB-Tormann – und der könnte sein Aus bei der Weltmeisterschaft bedeuten.
Nach übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien hat der an den FC Girona ausgeliehene Fußball-Nationaltorhüter eine schwere Muskelverletzung erlitten und wird bis zu zwei Monate ausfallen. Womöglich muss sich der 33-Jährige sogar einer Operation unterziehen. Der lange verletzte Torhüter hatte sich erst am 20. Januar Girona angeschlossen. In seiner neuen sportlichen Heimat wollte er sich mit guten Leistungen für die WM empfehlen. Jetzt kommt es aber wohl ganz anders: Wie berichtet, will Girona ter Stegen aufgrund seiner Verletzung wieder zum FC Barcelona schicken – dies sei aufgrund einer Klausel im Leihvertrag möglich.
Damit würde der 33-Jährige nicht nur die Länderspiele am 27. März in Basel gegen die Schweiz sowie am 30. März in Stuttgart gegen Ghana verpassen. Er könnte sich auch nicht mehr mit guten Leistungen für die WM empfehlen, weil er in Barcelona keine sportliche Perspektive hat. Einsatzzeiten sind jedoch wichtig mit Blick auf die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko, hatten Bundestrainer Julian Nagelsmann und DFB-Sportdirektor Rudi Völler mehrfach betont.
Ter Stegen habe die Verletzung am Samstag beim 0:1 (0:0) Gironas beim Tabellenletzten Real Oviedo erlitten. Welche Körperregion betroffen ist, blieb zunächst unklar. Es war erst das zweite Spiel, das ter Stegen für seinen neuen Klub bestritten hat.