Aufatmen bei Sabine Payer: Österreichs derzeit beste Raceboarderin hat sich bei ihrem Sturz am Samstag im Halbfinale von Scuol keine schwere Verletzung zugezogen. Die Kärntnerin war nach einem Schlag auf das rechte Sprunggelenk vorsorglich nicht mehr an den Start gegangen. Eine Untersuchung am Abend in Innsbruck brachte schließlich die erlösende Diagnose – lediglich eine Knöchelprellung, keine strukturellen Schäden.
Ob Payer bereits am Dienstag beim Heimrennen in Bad Gastein wieder ins Geschehen eingreift, will sie kurzfristig entscheiden. Aktuell steht Schonung auf dem Programm. "Ich bin ziemlich glücklich, dass es nichts Gröberes ist. Es tut halt weh, aber es ist kein Drama", erklärte Payer laut "Krone". Am Sonntag wolle sie pausieren und den Knöchel intensiv behandeln lassen.
Der Blick bleibt klar auf die Olympischen Winterspiele gerichtet. "Das große Ziel ist dieser 8. Februar, das olympische Rennen, was bei den letzten Olympischen Spielen immer daneben gegangen ist, deswegen ist mir das besonders wichtig", stellte die Gesamtweltcupführende klar. Der Zwischenfall komme zwar ungelegen, "aber es hilft nichts. Ich werde nichts riskieren."