Verlierer des Tages! Diese Top-Kicker müssen bleiben

Am Deadline Day wurden vor allem in England einige Millionen-Transfers erwartet. Der große Kracher blieb allerdings aus.

Mit Spannung wurde der große Deadline-Day vor allem in England erwartet. Doch die ganz großen Kracher-Transfers gingen am Ende nicht über die Bühne. Wir haben uns verschiedene Schauplätze noch einmal genauer angesehen.

- Alexis Sanchez (Arsenal): Der Chilene hatte bereits sehr früh am Donnerstag seinen Bekannten und Freunden von seinem Transfer zu Manchester City erzählt. Sanchez ist bei Arsenal nicht mehr glücklich, er wollte unbedingt zu Ex-Trainer Pep Guardiola, um auch große Titel zu gewinnen. Doch er hatte die Rechnung nicht mit Arsene Wenger und vor allem Thomas Lemar gemacht. Arsenal bot knappe 100 Millionen Euro für den AS Monaco-Kicker, doch der wollte nicht zu den Gunners, weil diese nicht in der Champions League spielen. Also muss Alexis doch in London bleiben. Sicherlich nicht die beste Entscheidung für das Team-Klima.

- Philippe Coutinho (Liverpool): Es war eine großen Transfer-Possen in diesem Übertritts-Fenster. Der FC Barcelona wollte für den Liverpool-Brasilianer 150 Millionen Euro hinblättern, doch Jürgen Klopp und die Reds blieben standhaft. Bis zuletzt hoffte man bei den Katalanen auf eine Vollzugsmeldung, doch Coutinho muss nach seinem Einsatz beim Nationalteam nach Liverpool zurück, allerdings ist das auch nicht die schlechteste Adresse im internationalen Fußball.

- Diego Costa (Chelsea):Während Chelsea fieberhaft nach Verstärkungen am letzten Transfer-Tag suchte, Everton-Spielmacher Ross Barkley flüchtete etwa während des Medizin-Checks, blieb es um eine bestimmte Person sehr ruhig. Der von Trainer Antonio Conte fast schon aussortierte Diego Costa wollte unbedingt weg, doch auch hier gab es keine Bewegung am Markt. Dennoch hoffte der Spanier mit brasilianischen Wurzeln bis zuletzt auf eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Atletico Madrid.

- Virgil Van Dijk (Southampton): Jürgen Klopp wollte den stämmigen Holländer unbedingt als neuen Abwehrchef installieren. Die Transfers von den Saints zu den Red hatten in letzter Zeit ja fast schon Tradition, diesmal schob man aber einen Riegel vor. Offenbar hat man in Southampton in den letzten Übertrittszeiten genug Kohle aus Liverpool eingesackt.

- Riyad Mahrez (Leicester City): Camp Nou? Stamford Bridge? Die Antwort heißt weiterhin King Power Stadium! Der Algerier bleibt Leicester City erhalten, Neuzugang Aleks Dragovic darf sich also im Training mit dem Premier League-Spieler der Saison 2015/16 messen. Bei Barcelona stand Mahrez als "Plan B" auf dem Zettel, sollte der Deal mit Coutinho nicht klappen, auch Chelsea streckte die Fühler aus. Am Ende bleibt er doch in den englischen Midlands.

In Spanien ist das Transfer-Fenster noch bis Freitag 24:00 geöffnet, vielleicht ergibt sich ja noch der ein oder andere Transfer für die frustrierten Star-Kicker! (Heute Sport)

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