Im Fall der beiden seit 7. August 2026 vermissten israelischen Staatsbürgerinnen, Mali (50) und Liel (23), gibt es eine hochbrisante Entwicklung. Wie die Ermittler am Freitag bekannt gaben, haben Mutter und Tochter Österreich eigenständig verlassen.
Zu diesem Ergebnis führten umfangreiche Ermittlungen österreichischer und internationaler Sicherheitsbehörden. Neben der Wiener Kripo und dem Bundeskriminalamt waren auch Staatsschützer sowie israelische und weitere internationale Behörden eingebunden.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Hinweise darauf, dass die beiden Frauen Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sind.
Wo sich Mutter und Tochter derzeit aufhalten und unter welchen Umständen sie Österreich verlassen haben, wurde nicht bekannt gegeben. Weitere Details halten die Ermittler derzeit zurück. Als Grund werden ermittlungstaktische Überlegungen genannt.
Viele Fragen bleiben dadurch noch ungeklärt. Bis zuletzt suchte etwa Malis Bruder Ronen in Wien selbst nach seinen verschollenen Angehörigen, wollte nicht tatenlos in Israel sitzen. Und auch der Mossad soll in Österreich ermittelt haben. Unbestätigte Berichte ziehen eine Verbindung zu einem Finanzskandal in Israel.