Max Verstappen eroberte vier WM-Titel, feierte 71 Siege in der Formel 1. Auf den nächsten muss der Niederländer wohl noch länger warten. Denn sein neuer Red-Bull-Bolide zählt aktuell nicht zu den Top-Autos. Beim ersten Rennen des Jahres belegte der 28-Jährige Rang sechs.
"Am Ende spielt es nicht wirklich eine Rolle, ob man drittschnellstes oder viertschnellstes Team ist", sagte Verstappen. "Wir wollen ganz nach vorne. Im Moment ist da noch eine ordentliche Lücke."
Deshalb müsse Red Bull über die Saison hinweg Schritt für Schritt aufholen. "Ich hoffe natürlich, dass wir diese Lücke im Laufe der Saison schließen können."
Eine große Rolle spielt das neue Reglement – Verstappen trat vermehrt als Kritiker auf. Aber er fand sich damit ab. "Ich versuche, das nicht zu sehr zu verkomplizieren. Wenn ich dieses Auto fahren muss oder das Auto vom vergangenen Jahr oder einen Einkaufswagen – dann fahre ich ihn einfach am Limit dessen, was dieser Einkaufswagen kann."
Es würde lediglich um die richtige Einstellung gehen, erklärte der so ehrgeizige Niederländer. "Ein Auto hat ein Bremspedal, ein Gaspedal und ein Lenkrad mit einer Kupplung. Man fährt damit einfach am Limit", versuchte der Red-Bull-Star seine kritischen Aussagen über die neue Rennserie zu beschwichtigen. "Die guten Fahrer werden sich immer durchsetzen."
Der zweite Grand Prix steigt am kommenden Sonntag in Schanghai.