Bereits nach sechs Läuferinnen wurde die Abfahrt in Crans-Montana beendet. Drei der sechs Starterinnen kamen zu Sturz, besonders heftig erwischte es die Norwegerin Marte Monsen und US-Superstar Lindsey Vonn. Nach dem Sturz von Vonn zog die Rennjury die Reißleine. Die Entscheidung sorgte bei den Athletinnen am Start für große Aufregung, zumal auch vermutet wurde, dass ein Vorläufer maßgeblich zum Abbruch beigetragen haben könnte.
Cornelia Hütter äußerte im ORF-Interview Unverständnis: "Stürze in einer Abfahrt sind immer zach, besonders so schwere. Aber ich bin jetzt selbst runtergerutscht und die Sicht war okay."
Die Steirerin führte weiter aus: "Der Rennleiter hat den Abbruch mit der Sicht begründet. Aber wenn es schneit, ist das für die Sicht nicht unbedingt schlecht – das hat man in Lake Louise schon gesehen. Wegen der Sicht wird es nicht gewesen sein, das hoffe ich zumindest. Wenn sie es abgesagt haben, dann hoffentlich wegen der Piste, aber auch das verstehe ich nicht."