Verstehst du deinen Hund? Darauf solltest du achten

Die meisten Signale des Hundes sind recht eindeutig, andere sind für uns schwer zu verstehen. Was uns der Hund sagen will, liest du hier. 
Die meisten Signale des Hundes sind recht eindeutig, andere sind für uns schwer zu verstehen. Was uns der Hund sagen will, liest du hier. Getty Images
Die nonverbale Kommunikation des Hundes ist für Leute vom Fach sehr eindeutig. Wie und was er zu uns sagt, liest du zum Welthundetag 2021 hier.

Am heutigen Welthundetag dreht sich bei uns natürlich alles ums Thema Hund. Sind sie doch seit Jahrhunderten unsere treuesten Begleiter und stehen uns in jeder Not zur Seite. Schlimm eigentlich, dass wir ihre Sprache manchmal noch immer nicht verstehen wollen, denn eigentlich ist sie sehr klar und eindeutig - vom Mops bis zur Dogge. Bist du bereit für unsere Lektion "Hündisch für Anfänger"? PETA hat hier ein paar gute Ansätze veröffentlicht und wir haben sie noch um ein paar Details ergänzt - los geht's: 

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Schwanzwedeln

Leider ist es nach wie vor so, dass Schwanzwedeln beinahe immer von Laien mit "Freude" oder "Freundlichkeit" assoziiert wird. Das stimmt zwar in manchen Fällen, aber im Prinzip wedelt der Hund nur aus einem Grund: Erregung! Ob sie nun positiv, oder negativ ist, muss man am gesamten Hundekörper ablesen: 

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Beschwichtigung

"Tu mir nichts, ich tu dir auch nichts", will uns eigentlich der Hund mit diversen Beschwichtigungssignalen sagen. Hunde sind hypersoziale Tiere und möchten ihre Umwelt besänftigen, um einen Konflikt von vornherein zu vermeiden. Diese Signale sind sehr subtil und am Schwierigsten zu erkennen, obwohl uns unser Vierbeiner tagtäglich damit konfrontiert. Die "Calming-Signals" sind Friedensstifter und Konfliktlöser die unseren Hunden den behaarten Popsch retten, wenn sie auf einen feindseligen Artgenossen treffen - nur wir Zweibeiner sind manchmal zu doof sie richtig zu deuten. Ja, manchmal wird der Hund sogar aufgrund seiner "Ignoranz" oder "Sturheit" bestraft. Blöd... 

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Knurren

Auch der friedfertigste Vierbeiner kann dich einmal anknurren. Das ist jedoch nichts "Böses", sondern einfach ein weiteres Signal, dass wir verstehen sollten. Knurren kann ein Zeichen von Schmerzen sein, von Angst, Frust, oder auch zur Verteidigung der Beute dienen. Wenn die Bindung und das Vertrauen intakt ist, wird dich dein Hund vermutlich Zeit seines Lebens nie anknurren. Bei Hunden aus zweiter Hand, kann jedoch Grundmisstrauen wie ein Bumerang auch auf dich - der alles richtig machen möchte - zurück schnalzen. Hier ist es immer sehr wichtig, den Hund mit seiner "Warnung" zu respektieren und sich professionelle Hilfe zu holen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

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Streicheln und Umarmen

Hier wären wir wieder beim Thema Höflichkeit. Es gibt so ein paar "Hunde-Knigge-Regeln" an die man denken sollte - auch beim eigenen Hund. Du glaubst ja gar nicht, was der Hund in seiner bedingungslosen Liebe zu uns tagtäglich "erduldet", obwohl es für ihn weder lustig noch angenehm ist und das nur, weil wir nicht die selbe Sprache sprechen. 

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