Humor statt steifer Etikette im Weißen Haus: King Charles III hat beim ersten Tag seines Staatsbesuchs in den USA für einen unerwartet lockeren Moment gesorgt.
Bei einem Empfang in der britischen Botschaft traf der König auf den US-Komiker Matt Friend – und der wagte sich an eine Imitation des Monarchen. Mit britischem Akzent und sichtlich viel Selbstvertrauen spielte er den König nach.
Die Reaktion? Überraschend entspannt. Charles lachte laut auf und sagte mit einem Grinsen: "Keep trying" – also: "Versuch es weiter."
Der Moment entwickelte sich schnell zum Publikumsliebling des Abends. Der Komiker selbst fasste es später augenzwinkernd zusammen: "King Charles meets King Charles."
Der Auftritt war Teil eines hochkarätigen Gartenempfangs mit rund 650 Gästen in Washington. Dort versuchte der König, die sogenannten "Special Relationship" zwischen Großbritannien und den USA zu stärken. Ein diplomatischer Balanceakt mit viel Symbolik.
Zuvor war King Charles III gemeinsam mit Queen Camilla von Donald Trump und Melania Trump im Weißen Haus empfangen worden.
Doch während politische Gespräche im Hintergrund laufen, zeigt der erste Tag vor allem eines: Auch royale Staatsbesuche haben ihre lockeren Seiten.