Vertrags-Poker! St. Pölten will Didi Kühbauer halten

Didi Kühbauer hat den SKN St. Pölten aus dem Tabellenkeller geholt, zu einem Spitzenteam der Liga geformt. Nun soll der Coach gebunden werden.
Die letzte Saison beendete der SKN St. Pölten nach einem Katastrophenjahr abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, konnte sich nur aufgrund der Relegation in der Bundesliga halten.

In der neuen Saison trumpfen die "Wölfe" so richtig auf. Der SKN St. Pölten liegt nach acht Runden sensationell auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Erfolgsgarant dafür ist Coach Didi Kühbauer. Der 47-Jährige stabilisierte die Defensive der Niederösterreicher, die nur gegen Leader RB Salzburg verloren.

Kühbauer als Djuricin-Nachfolger?

Kein Wunder, dass der Coach immer wieder mit einem Abgang aus St. Pölten in Verbindung gebracht wird. Gerade bei seinem Ex-Klub Rapid Wien, wo Goran Djuricin keine Fan-Unterstützung mehr hat, im Gespräch ist.

Der Vertrag des Erfolgscoaches läuft mit Saisonende aus. Der SKN will verlängern. Erste lockere Gespräche hat es bereits gegeben, wie General Manager Andreas Blumauer bei Skybestätigte. In der Winterpause sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. "Salzburg und der LASK werden in nächster Zeit keinen Trainer suchen. Also kann er es sich nicht wirklich verbessern", so Blumauer mit einem Seitenhieb Richtung Rapid.

Und Kühbauer selbst? Der möchte sich auf das Sportliche konzentrieren. Eine Ausstiegsklausel hat der 47-Jährige jedenfalls nicht. Auch nicht für "Herzensklub" Rapid. (Heute Sport)

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