Mit Ende Oktober sind die sich monatelang hinziehenden Vertragsverhandlungen zwischen dem ÖFB-Star und dem deutschen Rekordmeister abrupt gestoppt worden, nachdem die Münchner ihr Offert zurückgezogen hatten.
Der Grund dafür: Alaba-Berater Pini Zahavi hatte auch das letzte Münchner Angebot von kolportierten 14 Millionen Euro Jahresgehalt nicht angenommen, habe weiterhin ein Salär von 20 Millionen Euro verlangt.
Stimmt nicht, sagte Alaba-Vater George im Rahmen der Sporthilfe-Gala zur APA. Sein Sohn sei "so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden." Neben den hohen Gehaltsforderungen des Abwehrchefs, die den 28-Jährigen als geldgierig erschienen ließen, war auch immer wieder von hohen Provisionszahlungen für Zahavi und Papa Alaba berichtet worden.
Die Türe für eine Vertragsverlängerung beim amtierenden Champions-League-Sieger sei allerdings noch nicht zu, erklärte Alaba senior. "Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird", erklärte der 60-Jährige. Sein Sohn sei aber "mental stark und kann mit der Sache entspannt umgehen."
Der Vertrag des ÖFB-Stars in München läuft im kommenden Sommer aus. Zuletzt war über einen Winter-Wechsel zum FC Liverpool berichtet worden. Dem widerspricht allerdings die "Sport Bild", die am Mittwoch von einem Wechsel-Verbot im Jänner berichtete. Alaba müsse seinen Vertrag erfüllen, könne dann im Sommer ablösefrei den Klub verlassen.
Wenn es nicht doch noch zu einer Einigung kommt...