Sport

Vettel auch in der Wüste vorne dabei

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:55

Am Sonntag findet im Wüstensand von Dubai das vierte Formel-1-Rennen der Saison statt. Österreichs Sensationsteam Red Bull Racing zählt auch in Bahrain zu den Sieganwärtern, wie das Freitag-Training bewies.

Schanghai-Champion Sebastian Vettel kommt mit der Strecke in Bahrain bestens zurecht. Bei Temperaturen von 36 Grad dreht der deutsche Red-Bull-Pilot am Freitag die viertschnellste Runde und lässt sein Team damit vom zweiten Saisonsieg träumen. Mark Webber, der zweite Fahrer des Austro-Terams, landet knapp hinter seinem Stallkollegen.

Trainingsbestzeit fährt einmal mehr Williams-Pilot Nico Rosberg. Der 23-jährige Deutsche nimmt Ex-Weltmeister Fernando Alonso, der mit dem für legal erklärten Doppel-Diffusor unterwegs ist, knapp zwei Zehntel ab. Die drittschnellste Trainingsfahrt spult Toyota-Pilot Jarno Trulli ab. Der WM-Führende Jenson Button (BrawnGP) fährt auf den sechsten Platz.

Topteams haben Sand im Getriebe
Ins nächste Debakel schlittert F1-Aushängeschild Ferrari. Felipe Massa und Kimi Räikkönen müssen sich mit einem unruhigen Auto und Bremsproblemen herumschlagen und landen nur auf den Plätzen 16 und 18. Weltmeister Lewis Hamilton lässt zumindest phasenweise seine Klasse aufblitzen. Im ersten Training stellt der McLaren-Fahrer Bestzeit auf, die zweite Session beendet er als Elfter.

Boliden werden extrem beansprucht
Das Rennen in Bahrain stellt nicht nur die Fahrer, sondern auch die Autos auf eine harte Probe. Die Boliden sind extremen Bedingungen ausgesetzt. Große Hitze und verwehter Wüstensand führen immer wieder zu technischen Problemen. Zudem belasten harte Bremsmanöver in den langsamen Kurven die Reifen besonders stark.

Sieger bekommt Rosenwasser
Auf eine Sektdusche muss der Sieger des Bahrain-GPs am Sonntag verzichten. Im Wüstenstaat wird aus Rücksicht auf die islamische Welt mit Rosenwasser gefeiert.

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