Nach einem enttäuschenden Saisonstart meldete sich Red Bull im Qualifying für den Grand Prix von Bahrain eindrucksvoll zurück. Sebastian Vettel wird das Rennen am Sonntag (14 Uhr) vom ersten Startplatz aus in Angriff nehmen.
Bislang war es nicht das Jahr des Sebastian Vettel. In den Rennen ohne jegliche Siegchance und im Qualifying stets hinter Teamkollege Mark Webber. In Bahrain wendete sich das Blatt zugunsten des Weltmeisters. Zum ersten Mal schaffte es Red Bull in die erste Startreihe und dann noch auf den vordersten Startplatz.
"Diese Pole gehört einzig und allein dem Team. Wir haben in den vergangenen Wochen hart am Auto gearbeitet und meine Mechaniker hatten viele schlaflose Nächte", freute sich Vettel. Nur 0,108 Sekunden hinter dem Deutschen landete WM-Leader Lewis Hamilton.
Schumacher weit zurück
Enttäuschend verlief das Qualifying für Michael Schumacher. Der Rekordweltmeister wurde in den letzten Sekunden des Q1 von Heikki Kovalainen im Caterham aus den Top-17 verdrängt und schied somit vorzeitig aus der Qualifikation aus.
Offiziell hatte Schumachers Mercedes ein Problem mit dem Heckflügel, weshalb der Deutsche nicht noch zur Sicherheit eine schnelle Runde hinlegte. Doch es sah eher nach einem Fehler der "Silberpfeile" aus, die glaubten, dass "Schumis" Zeit für das Q2 reichen würde.
Ferrari erneut langsam, Toro Rosso überrascht
Bei Ferrari lief einmal mehr nichts zusammen. Fernando Alonso musste sich mit dem neunten Startplatz begnügen, Teamkollege Felipe Massa wurde gar nur 14. Herausragend war dafür die Leistung von Daniel Ricciardo. Der junge Toro-Rosso-Pilot steuerte seinen Boliden auf den sechsten Platz.
Startaufstellung für den Grand Prix von Bahrain:
1. Sebastian Vettel (GER) Red Bull
2. Lewis Hamilton (GBR) McLaren
3. Mark Webber (AUS) Red Bull
4. Jenson Button (GBR) McLaren
5. Nico Rosberg (GER) Mercedes
6. Daniel Ricciardo (AUS) Toro Rosso
7. Romain Grosjean (FRA) Lotus
8. Sergio Perez (MEX) Sauber
9. Fernando Alonso (ESP) Ferrari
10. Paul di Resta (GBR) Force India
11. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus
12. Kamui Kobayashi (JPN) Sauber
13. Nico Hülkenberg (GER) Force India
14. Felipe Massa (BRA) Ferrari
15. Bruno Senna (BRA) Williams
16. Heikki Kovalainen (FIN) Caterham
17. Michael Schumacher (GER) Mercedes
18. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso
19. Vitaly Petrov (RUS) Caterham
20. Charles Pic (FRA) Marussia
21. Pedro de la Rosa (ESP) HRT
22. Pastor Maldonado (VEN) Williams (+5 Plätze wegen Getriebewechsels)
23. Timo Glock (GER) Marussia
24. Narain Karthikeyan (IND) HRT