Schnell Autofahren muss man können, will man drei Mal in Folge Weltmeister werden. Im normalen Straßenverkehr gibt es allerdings keine Pokale - dennoch hält sich Sebastian Vettel nicht immer an Geschwindigkeitsbegrenzungen.
In einem Interview mit dem "Tagesspiegel" verriet der 26-Jährige: "Ich würde nicht sagen, dass ich jedes Tempolimit absolut einhalte. Ich glaube, dass das jeder, der ehrlich zu sich selbst ist, kaum von sich behaupten kann." Gewohnt ehrliche Worte des Red-Bull-Piloten.
Allerdings betonte er zugleich, dass er nicht der Cliché-Rennfahrer sei: "Die meisten Leute haben da wahrscheinlich ein etwas falsches Bild, die denken immer, wenn man Formel-1-Fahrer ist, dann muss man auch auf den Straßen fahren wie ein Gestörter."
Er sei mit dem Alter ruhiger geworden. Außerdem habe er es gar nicht nötig, auf der normalen Straße ans Limit zu gehen. "Das ist ja gerade das Gute an meinem Job, dass ich mich da in dem besten Auto, das es überhaupt gibt, austoben kann. Da kommt ja selbst ein guter Sportwagen für die Straße nicht annähernd ran", so der Deutsche.