Nach Sebastian Vettels Sieg am Sonntag in Spa-Francorchamps kann Red Bull wohl bereits mit den Planungen für die WM-Party machen. Von der Statistik her sollte sich der dreifache Weltmeister nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen und seinen vierten Titel einfahren.
kann Red Bull wohl bereits mit den Planungen für die WM-Party machen. Von der Statistik her sollte sich der dreifache Weltmeister nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen und seinen vierten Titel einfahren.
Stolze 46 Punkte hat Vettel nach dem Triumph in den Ardennen Vorsprung auf seinen ersten WM-Verfolger Fernando Alonso. Das ist die zweitbeste Ausgangslage, die der Deutsche vor dem Europafinale in Monza und der Asientour hatte.
Beim ersten Titelgewinn 2010 hatte Vettel zu diesem Zeitpunkt der Weltmeisterschaft 31 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton. Am Ende lag er vier Zähler vor Alonso.
2011 hatte Vettel mit 92 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Mark Webber die beste Ausgangslage. Am Ende waren es 122 auf Jenson Button.
Im Vorjahr lag Vettel vor dem Rennen in Monza 24 Punkte hinter Alonso. Am Ende sollten drei Zähler mehr zugunsten den Red-Bull-Piloten entscheiden.
Woran dies liegt? Zum einen an der Entwicklungsabteilung im "Bullen-Hauptquartier" in Milton Keynes. Der österreichische Rennstall hat mit Adrian Newey das unumstrittene "Superhirn" der Königsklasse. Er sorgt am Zeichenbrett für die entscheidenden Tausendstelsekunden.
Zum anderen liegt es an Vettels starken Leistungen beim Saisonfinish in Asien. In den insgesamt 14 Asien-Rennen gegen Saisonende in den vergangenen drei Jahren stand Vettel zwölfmal auf dem Podest - neunmal davon auf der Siegerstufe.
Vettels Bilanz beim Saisonfinish in Asien seit 2010:
Siege: 9 (Singapur 2011 und 2012, Japan 2010 und 2012, Südkorea 2011 und 2012, Indien 2011 und 2012, Abu Dhabi 2010)
2. Platz: 1 (Singapur 2010)
3. Platz: 2 (Japan 2011 und Abu Dhabi 2012)
Ausfälle: 2 (Südkorea 2010 und Abu Dhabi 2011)
MM