Video-Panne? Neymar will eine Erklärung der FIFA

Brasilien hadert mit dem WM-Fehlstart! Nach dem 1:1 gegen die Schweiz sind Neymar und Co. sauer über eine harte Gangart und den Video-Schiedsrichter.

Brasilien gilt als großer Favorit auf den WM-Titel – und legte einen verhaltenen Start hin. Gegen die Schweiz reichte es nur zu einem 1:1. Nach Schlusspfiff gehen bei den Samba-Kickern die Wogen hoch. Grund ist die harte Gangart der Schweizer und eine Entscheidung, bei der es keinen Video-Beweis gab. Das regt die "Selecao" so auf, dass sie bei der FIFA Protest einlegt.

Erklärung gefordert



Genauer gesagt geht es um den Ausgleichstreffer der Schweizer. Kurz vor seinem Kopfball hatte Steven Zuber Brasilien-Innenverteidiger Miranda leicht geschubst. Warum schritt der Video-Schiedsrichter nicht ein? Eigentlich sollte jeder Treffer bei der WM routinemäßig überprüft werden. Brasilien fordert nun eine formale Erklärung der FIFA. "Es war ein Foul", ist Teamchef Tite überzeugt. "Aber es gibt keine Möglichkeit, zu protestieren."

Harte Schweizer

Auch Superstar Neymar erhob nach dem 1:1 Protest. Er wurde genau zehn Mal gefoult – so oft wie kein WM-Spieler in einer Partie seit 1998. "Das war die Vorbereitung für einen Käfig-Kampf", ärgerte er sich nach Schlusspfiff. Er vermutet eine bewusste Taktik der Schweizer. "Die Spieler wurden getauscht, um die Fouls zu begehen. Wenn der Schiedsrichter darauf nicht die Aufmerksamkeit richtet, ist das schlecht für den Fußball." (heute.at)

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