Schneise der Verwüstung

Video zeigt, wie heftige Gewitter um Wien wüten

Die heftigen Unwetter am 20. August haben schwere Schäden hinterlassen. Eine neue Animation zeigt nun, wie sie über Wien und Umland entstanden sind.
Wetter Heute
21.08.2026, 16:03
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Ein schweres Unwetter ist am Donnerstag, dem 20. August, über Wien und Niederösterreich gezogen. Sturmböen, Starkregen und Hagel sorgten für zahlreiche Schäden und hielten die Einsatzkräfte in Atem.

Besonders betroffen war der Raum Schwadorf bei Wien. Dort wurden Dächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und Gartenmöbel durch die Luft geschleudert. Auch von zerstörten Gartenhütten und verwüsteten Gärten wurde berichtet.

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Im benachbarten Enzersdorf an der Fischa schilderte ein Bewohner dramatische Minuten. "Das war wie bei einem Hurricane!", sagte er. In seinem Garten seien Gegenstände durch die Luft geflogen, die Lage habe sich "wie in einem Weltuntergangsfilm" angefühlt. Feuerwehr, Rettung und Polizei standen in der Region im Dauereinsatz.

Eine neue Animation der Österreichischen Unwetterzentrale UWZ (siehe Video oben) zeigt nun, wie sich die heftigen Gewitterzellen über Wien und im Osten Österreichs gebildet und entwickelt haben. "Zu erkennen ist, wie sich die einzelnen Zellen bilden, an Intensität gewinnen und sich im weiteren Verlauf ostwärts verlagern", schreiben die Experten.

Auch am Freitag erwarten die Meteorologen in vielen Regionen wieder Gewitter, besonders kräftig dürften diese im Norden ausfallen. Dabei muss vor allem mit Sturm gerechnet werden. Des Weiteren muss von diesen Gewittern mit einer Druckwelle gerechnet werden, die sich auch in den Osten ausbreitet. Dabei kann der Wind auch ohne akutes Gewitter vorübergehend stürmisch bis in Sturmstärke auffrischen. "Besondere Vorsicht ist dabei auch am Frequency geboten", so die UWZ.

Und wie geht es nach diesem Donnerwetter weiter? Am Samstag setzt sich laut Meteorologin Isabella Winterer ein Hochdruckgebiet aus Westen durch und vor allem abseits der Berge beruhigt sich das Wetter unter Zwischenhocheinfluss und mit Zufuhr trockener, kühlerer Luft aus Nordeuropa wieder im Tagesverlauf. Am Sonntag und zum Start in die Woche beschränken sich Schauer und lokale Gewitter großteils auf das Bergland. Erst am Dienstag kündigt sich wieder unbeständigeres Wetter an. Die Warmfront eines Tiefs über der Biskaya zieht aus Westen auf.

Die UBIMET-Prognose im Detail

Am Samstag halten sich anfangs dichte Wolken, stellenweise ziehen kurze Schauer durch. Ab dem Vormittag lockert es im Westen und Norden sowie im östlichen Flachland auf, bei nur geringer Schauerneigung stellt sich ein Sonne-Wolken-Mix ein. Im Süden und im Bergland östlich von Salzburg zeigt sich die Sonne nur zwischendurch, einzelne Schauer bleiben aber auch dort die Ausnahme. Bei gebietsweise noch lebhaftem Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen 19 und 26 Grad.

Der Sonntag startet vor allem an der Alpennordseite sowie im Osten häufig sonnig, im Süden bewölkt und vereinzelt mit ein paar Tropfen. Ab dem Vormittag zeigt sich auch dort zumindest ab und zu die Sonne, in der zweiten Tageshälfte nimmt im Bergland die Schauerneigung wieder etwas zu. Abseits der Alpen bleibt es meist trocken bei einem Sonne-Wolken-Mix. Der Wind flaut allgemein ab, maximal erreichen die Temperaturen 19 bis 26 Grad.

Am Montag halten sich inneralpin und im Süden anfangs einige Restwolken, meist geht es aber trocken und häufig auch sonnig in den Tag. Im weiterer Folge bilden sich im Bergland Quellwolken, aber nur vereinzelt ein paar Regenschauer. Die Sonne scheint vor allem an der Alpennordseite häufig, im Westen zeigen sich am Abend ein paar Schleierwolken. Bei schwachem bis mäßigem, von nördlichen auf östliche Richtungen drehendem Wind liegen die Höchstwerte zwischen 21 und 28 Grad.

Der Dienstag beginnt trocken und in weiten Landesteilen sonnig, von Vorarlberg bis Oberkärnten ziehen von der Früh weg Wolken durch. Ab Mittag nimmt die Schauerneigung im westlichen Bergland zu, lokal gehen auch Gewitter nieder. Abseits der Alpen sowie vom Salzkammergut bis an den Alpenostrand dominiert hingegen weiterhin der Sonnenschein. Im Osten frischt lebhafter Südostwind auf, in den Nordalpen wird es leicht föhnig. Die Temperaturen steigen auf 23 bis 31 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 21.08.2026, 16:22, 21.08.2026, 16:03