Keinen großen Unterschied zwischen beiden Teams wollte Austria-Coach Andi Ogris vor dem Wiener Derby ausmachen. Die Realität sah anders aus: Rapid war beim 4:1-Sieg in allen Belangen besser, die Austria erschreckend schwach.
Überraschend? Nein, die Tabelle lügt nicht! Die Hütteldorfer sind Zweiter, sogar die beste Frühjahrsmannschaft. Die Favoritner hingegen sind nur Siebenter, haben 21 Zähler Rückstand auf den Lokalrivalen. Trotz des derzeitigen Klasseunterschieds wartet in den nächsten Wochen gleich viel Arbeit auf beide Teams.
Rapid muss die Leistungen bestätigen und aufpassen, im Sommer nicht wieder Leistungsträger zu verlieren. Vor allem Schobesberger steht groß auf einigen Notizzetteln. Er muss gehalten werden. Er ist kein neuer Krankl, aber er ist ein neuer Fan-Liebling.
Für die Austria heißt es: Erst einen Trainer finden, dann die verlorengegangene Spielkultur. Mit diesen Spielern wird das aber nicht gehen.