Countdown zur WM! In drei Monaten steigt Österreich gegen Jordanien in die Gruppe J ein, kämpft anschließend gegen Argentinien und Algerien um den Aufstieg. Im März arbeitet Teamchef Ralf Rangnick mit seiner ÖFB-Auswahl an der Weltmeisterform. Am 27. März steigt in Wien der Test gegen Ghana, am 31. März folgt das Duell mit Südkorea ebenfalls im Happel-Oval.
Am Montag verkündete Rangnick seinen Kader für das Länderspieldoppel.
Vier Debütanten sind mit dabei: Carney Chukwuemeka (Dortmund), Paul Wanner (Eindhoven), Florian Wiegele (Pilsen) und David Affengruber (Elche).
Die beiden Neulinge Chukwuemeka und Wanner haben sich jeweils erst jüngst für den Nationenwechsel entschieden. Der 22-jährige Dortmund-Profi hätte sich wie einst David Alaba für Nigeria entscheiden können. Eindhoven-Legionär Wanner (20) durchlief die Jugendteams von Deutschland, wird nun erstmals nach monatelangem Poker in Rot-Weiß-Rot auflaufen.
Teamchef Rangnick über das neue Duo: "Wir haben uns sehr um sie bemüht. Auf die nächsten zehn, zwölf Jahre gesehen, bin ich mir sicher, dass die beiden der österreichischen Nationalmannschaft weiterhelfen werden."
Rangnick über die WM-Chance von Chukwuemeka und Wanner: "Der Konkurrenzkampf wird nicht kleiner. Auf der anderen Seite belebt das das Geschäft. Am Ende nominieren sich die Spieler durch ihre Leistungen selber. In den nächsten zehn Tagen haben sie die Chance, sich aufzudrängen."
Der 67-Jährige verrät: "Chukwuemeka spricht noch kein Deutsch, dafür fließend Englisch. Es wäre sicher kein Fehler, wenn er in den nächsten Wochen die Fußball-Fachbegriffe in Deutsch lernen könnte. Da hätte sicher Niko Kovac bei Dortmund auch nichts dagegen."
Der Deutsche nominierte 28 Spieler für den Lehrgang in Marbella. Die verletzten David Alaba und Maxi Wöber sind allerdings nicht für die anschließenden Spiele vorgesehen.
Bemerkenswert: Mit Sasa Kalajdzic kehrt ein Sturmtank in den Kader zurück, der sich nach schweren Verletzungsrückschlägen zuletzt beim LASK wieder an seine Topform zurückgetastet hat.
Über Spieler wie Florian Grillitsch und Leopold Querfeld, die dieses Mal nur auf Abruf sind, sagt der Teamchef: "Wir kennen diese Spieler sehr gut und wollten uns jetzt auch mal anschauen, was Spieler wie Paul und Carney bringen können. "
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