Das erschütternde Familiendrama kam erst nach Wochen ans Licht: Ein 51-Jähriger soll im Welser Stadtteil Lichtenegg, Bereich Wimpassing, seine 19-jährige Tochter in ihrer Wohnung getötet haben. Danach nahm er sich das Leben.
Was bisher bekannt ist: Die Wohnungen des Mannes und der jungen Frau lagen nur rund zehn Gehminuten voneinander entfernt. Zuerst stießen Polizisten auf die nackte weibliche Leiche, der Körper war bereits stark verwest. Danach entdeckten sie den toten mutmaßlichen Täter.
Erst Ende der Vorwoche war es im Innviertel zu einer tödlichen Tragödie gekommen: Ein 82-Jähriger und seine 30-jährige Enkelin gerieten sich in die Haare – es ging offenbar um Geld, wenn auch nur um eine geringe Summe.
Der Pensionist zog plötzlich eine Schusswaffe aus der Hosentasche und feuerte auf die Frau. Unmittelbar darauf verübte er Selbstmord. Sein Opfer wurde schwer verletzt ins UKH Salzburg geflogen.
Suizidgedanken? Hol dir Hilfe – es gibt sie
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer, Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn du unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leidest, dann kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, täglich 0-24 Uhr.
TelefonSeelsorge: Notruf 142
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595
Unterdessen wird auch nach einer Bluttat in Linz weiter auf Hochtouren ermittelt: Mitte Jänner hatte ein Mann die Leiche seines 49-jährigen Bruders in dessen Wohnung in der Harrachstraße gefunden. Der tote Immobilienmakler war mit Hämatomen übersät, wie sich herausstellte, starb er an einem Schädelhirntrauma.
Die Ermittler stießen am Tatort außerdem auf große Mengen Drogen – offensichtlich nicht nur für den Eigenkonsum. Das Opfer soll sowohl ins Suchtmittel- als auch ins Rotlichtmilieu Verbindungen gehabt haben. Die Kriminalisten setzen nach wie vor Hoffnungen auf die Auswertung von Überwachungsvideos aus der Umgebung.