Die Folgen von Hitze und Trockenheit setzen den deutschen Wäldern weiterhin massiv zu. Bei den häufigsten Baumarten - Eichen, Buchen, Kiefern und Fichten - sind nach wie vor vier von fünf Bäumen geschädigt.
Die neue Waldzustandserhebung für 2025 zeigt: Die sichtbaren Nadel- und Blattverluste der Baumkronen befinden sich weiterhin auf sehr hohem Niveau. 35 Prozent der Bäume weisen "deutliche" Schäden auf, bei denen mehr als ein Viertel der Krone kahl ist. 44 Prozent befinden sich in der Warnstufe. Nur 21 Prozent haben noch volle Kronen.
Wie spektrum.de berichtet, hat sich der Wald immer noch nicht von den Folgen der extrem trockenheißen Sommer 2018 bis 2020 erholt. Besonders betroffen sind ältere Bäume über 60 Jahre.
Die größten Sorgen bereiten die Eichen: Jede zweite hat deutlich gelichtete Kronen (51 Prozent). Bei Kiefern stieg der Anteil von 24 auf 31 Prozent. Etwas besser sieht es bei Buchen aus, hier sank der Wert von 46 auf 38 Prozent.
Als positives Signal gilt: Der Anteil neu abgestorbener Bäume sank von 0,86 auf 0,3 Prozent. Umweltorganisationen fordern dennoch eine ökologische Waldwirtschaft. Ein einzelner, regenreicherer Sommer reiche nicht aus, um die Schäden vergangener Dürrejahre auszugleichen.