Brände, Dürren, Fluten

Schock-Studie – Katastrophen schon bei 2 Grad Erwärmung

Forscher warnen: Schon bei einer Erwärmung von "nur" zwei Grad drohen massive Dürren, Brände und Starkregen — deutlich stärker als bisher gedacht.
Bernd Watzka
26.03.2026, 12:02
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Zwei Grad Erderwärmung galten lange als eine Art Sicherheitsgrenze. Doch genau diese Annahme gerät jetzt ins Wanken. Eine neue deutsche Studie zeigt: Selbst wenn dieses Ziel erreicht wird, könnten die Folgen deutlich heftiger ausfallen als bisher erwartet.

Intensität deutlich höher als berechnet

Die Forscher analysierten nicht nur Durchschnittswerte, sondern auch ungünstige, aber realistische Szenarien. Das Ergebnis ist alarmierend: Schon bei "nur" zwei Grad könnten extreme Dürren, massive Waldbrandgefahr und heftige Starkregen auftreten - und zwar in einer Intensität, wie man sie bisher erst bei deutlich höherer Erwärmung erwartet hätte.

Lebensmittelversorgung unter Druck

Besonders kritisch sind die sogenannten Brotkorbregionen der Erde. Dazu zählen etwa Teile der USA, Europa, Ukraine oder Südamerika. Wenn dort lang anhaltende Dürren auftreten, drohen massive Probleme bei der Lebensmittelversorgung. Ernten könnten einbrechen, Lieferketten unter Druck geraten.

Auch Wälder geraten stärker in Gefahr. Laut der Studie steigt das Risiko für sogenannte Feuerwetterlagen bereits bei zwei Grad deutlich an.

Höheres Risiko von Überschwemmungen

Bei Niederschlägen ist die Lage besonders unsicher. Klimamodelle liefern hier unterschiedliche Ergebnisse. Klar ist aber: Heftige Regenfälle könnten Städte weltweit deutlich öfter treffen - mit entsprechendem Überschwemmungsrisiko.

Risiken besser abschätzen

Experten betonen, dass es sich um Extrem-Szenarien handelt, die nicht zwingend eintreten müssen. Dennoch seien sie wichtig, um Risiken besser abwägen zu können. Denn gerade diese möglichen Entwicklungen würden oft unterschätzt.

Die Studie macht damit deutlich: Auch zwei Grad Erwärmung sind kein Entwarnungssignal. Wer nur auf Durchschnittswerte schaut, könnte die tatsächlichen Risiken massiv unterschätzen.

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