Österreichs Städte mischen in Sachen Umweltschutz international kräftig mit: Bei der "Urban Future Conference" in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana zeigen gleich sieben heimische Vorreiter, wie klimaneutrale Stadtentwicklung funktionieren kann. Mit dabei sind die Pionierstädte Graz, Klagenfurt, Linz, Villach sowie Tulln, Eisenstadt und Lienz.
Im Fokus stehen konkrete Lösungen - von grünen Stadtplätzen bis zu neuen Öffi-Konzepten. So verwandelte Tulln den Nibelungenplatz in eine begrünte Zone, Lienz setzt auf mehr Fußverkehr und Eisenstadt punktet mit einem modernen E-Stadtbus auf vier Linien.
Auch die größeren Städte bringen starke Ideen mit: Graz arbeitet eng mit Unternehmen an Klimapaketen, Linz bindet Bewohner aktiv in die Stadtentwicklung ein. Klagenfurt und Villach setzen auf neue Strategien für nachhaltige Stadtpolitik.
"Österreichische Städte zeigen bereits heute, wie innovative Lösungen für klimaneutrale und lebenswerte Räume aussehen können", erklärt Innovationsminister Peter Hanke. Die "Urban Future Conference" helfe, "Innovationen made in Austria einem internationalen Publikum zugänglich" zu machen.
Die Konferenz gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte für nachhaltige Stadtentwicklung in Europa. Für Österreich ist sie die perfekte Bühne, um innovative Projekte zu zeigen - und sich neue Ideen zu holen. Fakt ist: Ob Großstadt oder kleine Gemeinde - der Weg zur Klimaneutralität beginnt längst vor der eigenen Haustür.
Die "Mission Klimaneutrale Stadt" unterstützt österreichische Städte auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit Städten, Wirtschaft, Forschung und Bevölkerung konkrete Lösungen, die Städte klimafit, lebenswert und zukunftssicher machen, zu entwickeln und umzusetzen.