Messi und seine Familie leben aktuell in den USA, der 38-Jährige kickt noch bei Inter Miami in der Major League Soccer. Darüber hinaus besitzt der Star-Spieler auch ein Anwesen auf Ibiza, das ein Rückzugsort für Messi sein sollte. Doch genau dieses Anwesen bereitet dem Star-Spieler nun Kopfzerbrechen.
Die 568 Quadratmeter große Luxusvilla auf der spanischen Insel hatte Messi Anfang 2022 von einem Schweizer Unternehmer erworben, zahlte dafür elf Millionen Euro. Doch nun droht ein Teilabriss des Gebäudes. Zumindest berichtet die spanische Zeitung "ABC" über den Messi-Ärger mit den lokalen Behörden. Dabei kann der Fußball-Gigant eigentlich gar nichts dafür.
Das Problem: Der Vorbesitzer des Anwesens soll im Untergeschoss Räume errichtet haben, die im Bauplan nicht vorgesehen sind. Deshalb hat das Rathaus im Ort Sant Josep de sa Talaia keine endgültige Bewohnbarkeitsbescheinigung ausgesprochen. Nachdem es sich dem Bericht zufolge über "schwerwiegende Verstöße" handelt, soll nun auch der Stadtrat tätig geworden sein. Sollte die Situation nicht geklärt werden, würde der teilweise Abriss der Villa drohen.
Schon 2024 war die Villa auf der Baleareninsel in den Schlagzeilen, nachdem Klimaaktivisten die Grundstücksmauern besprüht hatten, nachdem dieses am Rande eines Naturschutzgebiets liegt. Auch damals waren die nicht erlaubten Umbauarbeiten schon Thema.
Das Rathaus von Sant Josep hat mittlerweile klargestellt, dass die Dokumente zur Villa ausgestellt werden können, sobald die beanstandeten Räume entfernt und das Gebäude in seinen ursprünglichen Zustand zurückgebaut ist. Immerhin dürfe Messi das Anwesen vorerst bewohnen, weil sich die beanstandeten Bereiche auf die Garage beziehen sollen.