Experte: "Das ist ein Pulverfass, auf dem wir sitzen"

Ein Patient wird auf einer Intensivstation behandelt.
Ein Patient wird auf einer Intensivstation behandelt.picturedesk.com
Anders als zu Weihnachten ist die Corona-Lage vor Ostern brisanter. Schuld daran ist die rasante Ausbreitung der britischen Virus-Mutation.

Die britische Virus-Mutation B 1.1.7 breitet sich zunehmend im ganzen Land aus, immer mehr junge Menschen erleiden heftigste Corona-Verläufe und landen mitunter sogar auf den Intensivstationen. Dazu steigen die Infektionszahlen weiter an. "Das ist ein Pulverfass, auf dem wir sitzen", so der deutsche Pandemie-Forscher Thorsten Lehr zu "ntv".

Keine Entwarnung

Anders als Ende 2020 seien zwar inzwischen viele Menschen aus der besonders gefährdeten hohen Altersgruppe geimpft. Allerdings liege der Anteil bei den Über-65-Jährigen erst bei gut 13,5 Prozent (Stand 29.3.) - Entwarnung können daher noch keine gegeben werden. "Wir haben also ein bisschen Entschärfung durch die Impfung, aber eine Verschärfung durch die Mutanten", so Lehr .

Auch die Virologin Dorothee von Laer ging Sonntagabend bei "Im Zentrum" auf die Frage ein, wie viele sich impfen lassen müssten, damit die Herdenimmunität erreicht wird. Ihre Antwort dürfte viele schockiert haben >>

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