Damit hat wohl kaum jemand gerechnet: Deutschlands ESC-Hoffnung Sarah Engels wird ihren Song "Fire" in Wien in einer neuen Version performen.
Bei der ersten Probe in der Wiener Stadthalle wurde jetzt öffentlich, dass der Song einen komplett neuen Einstieg bekommen hat – deutlich emotionaler, deutlich intimer.
Der Auftritt beginnt diesmal nicht direkt mit dem bekannten Dance-Pop-Sound. Stattdessen startet Sarah mit einer ruhigen Piano-Version ihres Songs.
Auf der Bühne liegt sie dabei auf einem großen würfelförmigen Aufbau und singt die Balladen-Version direkt in eine Kamera über ihr. Erst danach explodiert "Fire" in die bekannte ESC-Version. Ein echter Gänsehaut-Moment – und genau das, was sich viele Fans gewünscht hatten.
Die akustische Version ist dabei nicht völlig neu. Bereits im ARD-Morgenmagazin hatte Sarah eine Piano-Version von "Fire" präsentiert – und damit viele überrascht.
Kurz darauf wurde in den sozialen Netzwerken lautstark gefordert, diese ruhigere Seite auch beim ESC einzubauen. Offenbar mit Erfolg.
In den vergangenen Wochen hatte Sarah immer wieder angedeutet, dass am Auftritt noch gearbeitet werde. Konkrete Details hielt das deutsche Team aber geheim.
Mit dem neuen Intro geht Deutschland nun einen deutlich mutigeren Weg als in den vergangenen Jahren. Während der frühere ESC-Verantwortliche NDR größere Änderungen meist vermied, scheint der nun zuständige SWR bewusst neue Akzente setzen zu wollen.
Die Hoffnung dahinter ist klar: "Fire" soll emotionaler wirken und mehr im Gedächtnis bleiben.
Gerade beim ESC kann ein überraschender Einstieg entscheidend sein. Erst ruhig, dann explosive Energie – genau auf diesen Effekt setzt Sarah jetzt in Wien.