Verona Pooth (58) hat gemeinsam mit ihrer Familie Deutschland den Rücken gekehrt und sich ein neues Leben in Dubai aufgebaut. Doch hinter dem glamourösen Neustart steckt auch ein sehr emotionaler Abschied, der der Werbeikone bis heute nahegeht.
Um näher bei ihrem Sohn Rocco (15) zu sein, der in Dubai eine internationale Schule besucht, war die 58-Jährige bereits vor einigen Monaten in das Wüstenemirat gezogen. Kurz darauf folgte auch Ehemann Franjo Pooth (56). Zuvor hatte die Familie ihre Villa in Meerbusch bei Düsseldorf verkauft – ein endgültiger Schnitt mit dem Leben in Deutschland.
Jetzt spricht Verona offen über die emotionalen Folgen dieses Schrittes – und zeigt sich dabei ungewohnt verletzlich.
"Natürlich war ich richtig, richtig traurig. Das war schon eine Herzensgeschichte, und natürlich sind mir die Tränen runtergelaufen", gesteht sie in einem Instagram-Video. Besonders der Moment des Abschieds habe sie hart getroffen: "Ich glaube, wir alle! Auch Franjo ist es wahnsinnig schwergefallen und auch den Kindern."
Noch deutlicher werden ihre Gefühle beim Blick zurück auf den letzten Tag im gemeinsamen Zuhause. "Der letzte Tag in Meerbusch letzte Woche, boah, da war ich echt so … saß auf meiner Treppe und da liefen mir ganz schön die Tränen runter …", erzählt sie sichtlich bewegt.
Für Verona sei es gewesen, als würde sie "ein Stück von ihrem Herzen verlieren". Trotz des Tränen-Abschieds steht für sie fest, dass der Schritt notwendig war – vor allem wegen der Familie.
Während der ältere Sohn Diego (22) bereits in Berlin lebt, hat sich der jüngere Sohn Rocco inzwischen gut in Dubai eingelebt, neue Freunde gefunden und den Alltag in der internationalen Schule angenommen.
Auch Franjo sei der Abschied schwergefallen, betont sie. Nur die Kinder hätten die Veränderung etwas leichter verkraftet.
Trotz aller Emotionen überwiegt für Verona heute aber die Zufriedenheit mit dem neuen Leben in Dubai: hohe Sicherheit, moderner Service und vor allem mehr Privatsphäre. "Die Sicherheit ist enorm hoch, die Stadt ist ein Dienstleistungsparadies", so Pooth. Besonders genieße sie außerdem die neue Anonymität in der Wüstenmetropole.