Volksanwaltschaft lässt "Orginial Play" prüfen

Nach "Heute"-Berichten über den in Kindergarten und Schulen tätigen Verein "Original Play" hat sich nun die Volksanwaltschaft eingeschaltet.
Der in Kindergarten und Schulen agierende Verein "Original Play" wird nun auch von der Volksanwaltschaft geprüft. Der zuständige Volksanwalt Walter Rosenkranz (FPÖ) hat die jüngsten Medienberichte ("Heute.at" berichtete ausführlich) zum Anlass genommen, ein Prüfverfahren einzuleiten.

"Der Grat zwischen Berühren und Belästigung ist ein schmaler, deshalb handelt es sich um einen äußerst sensiblen Bereich", erklärt Rosenkranz. Weitere Fakten, die bekannt wurden, seien, dass das Personal des Vereins schon nach einer zweitägigen Ausbildung in Kindergärten und Schulen eingesetzt wird und der Umstand, dass der Verein bei Einstellungen keinen Strafregisterauszug verlange, heißt es in einer entsprechenden Aussendung weiter.



Volksanwalt Walter Rosenkranz (Quelle: picturedesk)

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Vorwürfe aus der Vergangenheit



Rosenkranz kündigte an, die Landeshauptleute und die Bildungsministerin Iris Rauskala zu kontaktieren, um in Erfahrung bringen zu können, wie viele Einsätze es von "Original Play" es jeweils gegeben hat, und ob es zu Beschwerden gekommen sei. Auch ob die Eltern im Vorfeld über den Einsatz des Vereins informiert wurden, möchte Rosenkranz herausfinden.

In Deutschland, konkret in Berlin und Hamburg, soll es im Jahr 2018 sechs Verdachtsfälle gegeben haben. Die Ermittlungen wurden aber bereits nach kurzer Zeit eingestellt. Der Verein selbst versteht die Aufregung nicht. Es seien keine Vorfälle bekannt, das Interesse gelte dem Schutz der Kinder, heißt es.



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