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Volle Züge, fehlende Wagons– totales Chaos bei den ÖBB

In den Zügen der ÖBB wurde es am Wochenende chaotisch. Neben vollen Zügen und fehlenden Wagons sollen Fahrgäste am Einsteigen gehindert worden sein.
Robert Cajic
30.05.2022, 21:00

Die Österreichischen Bundesbahnen stockten vor den kommenden Feiertagen ihr Angebot immens aus – "Heute" berichtete von der überraschenden Neuerung. Die Aufstockung des Angebotes auf über 10.000 Sitzplätze soll anscheinend nicht ausgereicht haben – einige Fahrgäste beschwerten sich darüber, aus Zügen hinausgeworfen worden zu sein. Auf Twitter entfachte sich daraufhin ein mächtiger Shitstorm gegen die ÖBB – "Heute" berichtete. Eine "Heute"-Leserin befand sich am Sonntag auf dem Weg von Linz nach Wien und schilderte der Redaktion die skurrilen Zustände.

Fahrgäste buchten erste Klasse, die es nicht gab

Gegen 16.30 Uhr ging es für "Heute"-Leserin Magdalena aus Oberösterreich in die Hauptstadt. Trotz einer Sitzplatzreservierung tappte Magdalena lange im Dunkeln, denn: Den Wagon, in welchem sie eine Reservierung vorgenommen hatte, gab es gar nicht. "Der gesamte Zug wurde von der Ausstattung geändert. Der Wagon, für den ich meine Plätze reservierte und draufzahlte, war nicht da", beschrieb die Frau die kuriosen Ereignisse am Linzer Hauptbahnhof. 

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Unter den Fahrgästen, die sich wie Magdalena in die übrigen Zugabteile drängten, gab es auch Einige, die ein First-Class-Ticket hatten: "Die hatten Karten für die erste Klasse, die es gar nicht gab!", schimpfte die "Heute"-Leserin.

Nur Fahrgäste mit Reservierung durften einsteigen

Als der Zug dann endlich vom Linzer Hauptbahnhof startete, wurde es immer kurioser: "Ich habe nur mitbekommen, dass bei mehreren Stationen nur noch Personen mit Reservierung einsteigen durften. Aufgrund des fehlenden Wagons gab es jedoch keine Garantie auf einen Sitzplatz", sagte die ÖBB-Kundin.

ÖBB-Pressesprecher: "Ohne Sitzplatzreservierung bitte aussteigen"

Seitens der Presse-Stelle der Österreichischen Bundesbahnen arbeitet man mit Hochdruck an einer Lösung. Bei zu großer Nachfrage könne man im schlimmsten Fall jedoch "aus sicherheitstechnischen Gründen den Verkehr nicht fortsetzen", so ein Pressesprecher der ÖBB. "Deswegen fordern wir in diesem Fall Personen ohne Reservierung auf, wieder aus dem Zug auszusteigen und auf andere Züge auszuweichen", beschrieb der Pressesprecher die Herangehensweise der ÖBB.

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Gerade zu den Feiertagen würde man aber zusätzliche Züge anbieten, weswegen man seitens der Pressestelle die Fahrgäste bat: "Reservieren Sie bitte rechtzeitig Ihre Reise!", so der Appel des Pressesprechers der ÖBB.

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