Ein Vormittag voller Emotionen und Frauenpower: Beim Event "RISE! – Women’s Voices for Change," initiiert vom Verein MADITA, wurde die Wiener Staatsoper am Weltfrauentag am 8. März zur emotionalen Bühne für starke Frauenstimmen.
Lilian Klebow und Teresa Vogl führten als Moderatorinnen durch den Vormittag und begrüßten zahlreiche inspirierende Sängerinnen aus der ganzen Welt auf der Bühne, darunter die kanadische Sängerin Rachelle Jeanty, die iranische Sängerin Vazista oder die österreichische Star-Geigerin Lidia Baich und setzten damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Gleichberechtigung.
Auch "First Lady" Doris Schmidauer war als Ehrengast und Schirmherrin persönlich anwesend. Die Veranstaltung stand unter ihrem Ehrenschutz und verband Musik mit einem wichtigen Anliegen: Gleichberechtigung sichtbar zu machen. "Es ist einfach wichtig, dass Frauen gemeinsam ihre Stimme erheben. Wir Frauen müssen insgesamt lauter werden und da ist der Weltfrauentag ein willkommener Anlass," so Schmidauer im Gespräch mit "Heute".
Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Austro-Star Christina Stürmer, die erstmals auf der Bühne der Wiener Staatsoper stand. Gemeinsam mit 2.000 Frauen (und ein paar Männern), die als "Audience Choir" mitsangen, sorgte sie mit "Seite an Seite" und "Nie genug" für ausgelassene Stimmung. "Ich habe 2 Töchter und ich sehe wie stark sie sind und wie mutig –und ich merke immer wieder wie wichtig es ist ein gutes Vorbild zu sein," erzählte sie auf der Bühne."
Besonders bewegend wurde es beim Auftritt der iranischen Sängerin Vazista. Wegen ihres Gesangs und ihrer Kleidung wurde sie in ihrer Heimat von der Universität ausgeschlossen und musste den Iran verlassen. Ihre Geschichte sorgte im Saal für tiefe Betroffenheit – das Publikum dankte es ihr mit minutenlangen Standing Ovations.
Am Ende blieb vor allem eines: Spürbare Begeisterung im ganzen Opernhaus. Die Besucherinnen verließen die Staatsoper voller Hoffnung, Inspiration und Lebensfreude.