Vom Fixabsteiger zum Meisterschaftskandidaten?

Mit einem 1:0-Sieg über den WAC setzte sich Admira Wacker an die Tabellenspitze der Bundesliga. Danach wurde in der Kabine richtig gefeiert. Vor dem Saisonstart galten die Südstädter noch als Abstiegskandidat, jetzt lautet die Frage wohl eher, wohin die Reise noch geht.

Mit einem an die Tabellenspitze der Bundesliga. Danach wurde in der Kabine richtig gefeiert. Vor dem Saisonstart galten die Südstädter noch als Abstiegskandidat, jetzt lautet die Frage wohl eher, wohin die Reise noch geht.

Am Ende der vergangenen Saison lag die Admira noch auf Platz neun. Nachdem im Sommer keine großen Transfers getätigt wurden, galten die Niederösterreicher für die neue Spielzeit sofort als Abstiegskandidat. Nach acht Runden heißt der Tabellenführer aber Admira. Nach nicht einmal einem Viertel der Meisterschaft hat die Mannschaft von Ernst Baumeister bereits die Hälfte der Punkte aus dem Vorjahr auf dem Konto. Noch dazu fünf Siege in acht Spielen, in der Vorsaison holte man nur sieben in 36 Spielen.

"Das wir Tabellenführer sind ist schon überraschend. Es sind lauter kleine Mosaiksteinchen die zusammenpassen. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist unsere große Stärke", betonte Baumeister gegenüber "Sky". Auch der Ausfall von Toni Vastic mit einem Kreuzbandriss konnte kompensiert werden, vor allem wenn mit Christoph Schößwendter ein Innenverteidiger in die Goalgetter-Rolle schlüpft. Gegen den WAC verbuchte der Admira-Kapitän bereits seinen dritten Saisontreffer.

Spitzenduell mit Rapid wartet

Dieser konnte sich aber nicht so richtig über sein Tor freuen, da er nach Schiedsrichterkritik und einem Foul an Ex-Teamkollege Issiaka Ouedraogo vorzeitig mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. "Ich muss mich bei der Mannschaft entschuldigen. Es ist extrem bitter, dass ich beim geilsten Auswärtsspiel der Saison nicht mitspielen kann", ärgerte sich Schößwendter darüber, dass er nächsten Sonntag (16.30 Uhr) das Duell gegen Ex-Klub Rapid verpasst.

Ob die Admira in Wien die Tabellenführung verteidigen wird? Kampfansagen gibt es noch keine. "Wir wissen aber wie es rennen kann. Wir sind zufrieden, dass wir da oben stehen und werden schauen, dass wir da auch länger bleiben", erklärte Tormann Jörg Siebenhandl, der mit seinem Abschlag den Assist zum Goldtor lieferte. Die mannschaftliche Geschlossenheit beweist die Admira nicht nur beim Toreschießen, sondern auch beim Feiern (siehe Video). Die Admira ist wieder in, nur noch nicht bei den Zuschauern, denn nur knapp 2.300 kamen am Samstag in die Südstadt - zumindest hier gibt es noch Luft nach oben.

 
 





Und los geht´s: die Nummer 1 meldet sich aus der Kabine!#herzblut
Posted by on Samstag, 12. September 2015

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