Vom Schnaps zum "Radler"

Bild: Bryn Lennon

Er trank zehn Bier am Tag - heute ist er der beste Radfahrer der Welt! Bradley Wiggins (32) ist am besten Weg, als erster Brite die Tour de France zu gewinnen. "Ich bin in der Form meines Lebens, das Gelbe Trikot ist keine Belastung", stellt er klar. Heute geht es in die Alpen. Auch die Berge jagen dem Ex-Bahnspezialisten keine Angst ein.

Er trank zehn Bier am Tag – heute ist er der beste Radfahrer der Welt! Bradley Wiggins (32) ist am besten Weg, als erster Brite die Tour de France zu gewinnen. "Ich bin in der Form meines Lebens, das Gelbe Trikot ist keine Belastung", stellt er klar. Heute geht es in die Alpen. Auch die Berge jagen dem Ex-Bahnspezialisten keine Angst ein.

Sein Leben gleicht einer Achterbahnfahrt. Rauf, runter, rauf, runter! Am 22. Juli will er ganz oben ankommen – in Paris. 2004 holte Wiggins in Athen Olympiagold im Bahnradfahren. Dann stürzte er ab. "Ich hatte mit 24 Jahren alles erreicht. Da blieb mir nur noch der Alkohol. Sechs Stunden am Tag, eine Flasche nach der anderen."

Erst die Geburt von Söhnchen Ben brachte ihn wieder auf Kurs. 2008 verteidigte er in Peking als erster Bahnradsportler Gold in der Einzelverfolgung – in Weltrekordzeit! Ein Jahr später wechselt Wiggins auf die Straße, er wird auf Anhieb Vierter bei der Tour. Heuer soll seine große Stunde schlagen. 35 Sekunden führt er nach neun Etappen vor Landsmann Chris Froome.

Sein großer Gegner um den Gesamtsieg, Cadel Evans (Aus), liegt bereits 1:53 Minuten zurück. Experten sind sicher: Wiggins schafft das! "Er verliert in der Bergen nicht so viel wie er beim Zeitfahren gewinnt", erklärt sein Teamkollege Bernie Eisel. Wiggins ist ein cooler Typ, nur beim Thema Doping reagiert er brennheiß. "Ich bin kein Bernhard Kohl, ich bin sauber. Man kann die Tour auch mit Brot und Wasser gewinnen."

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