Rund 60 Hotelgäste sind in einem Ferienhotel in Andalusien nach einem Aufenthalt im Pool mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht worden. Unter den Betroffenen waren auch Kinder und ältere Menschen.
Nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde konnten inzwischen alle Patienten das Krankenhaus wieder verlassen. Besonders betroffen waren Urlauber aus Großbritannien.
Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt die Ursache gewesen sein. Vermutet wird ein Problem an jener Pumpe, die Chlor und Säure in das Schwimmbecken einleitet.
Dadurch könnten giftige Gase freigesetzt worden sein, die die Beschwerden ausgelöst haben. Die genaue Ursache wird von den Behörden der Provinz Málaga noch untersucht. Der betroffene Hotelpool wurde nach dem Vorfall vorsorglich gesperrt.
Fachleuten zufolge können Vergiftungen in Schwimmbädern auftreten, wenn die Dosierung von Chlor und der pH-Wert nicht korrekt eingestellt sind. Dabei können reizende oder giftige Stoffe entstehen.
Zu den möglichen Folgen zählen Augen- und Schleimhautreizungen sowie Beschwerden der Atemwege oder des Magen-Darm-Trakts.