Drama um Mikaela Shiffrin! Die Ski-Dominatorin geht auch im zweiten Technikbewerb der Damen leer aus. Die US-Amerikanerin schied wie schon im Riesenslalom auch im Slalom früh aus.
Ihre Gefühlslage konnte sie danach nicht verbergen. Vor den Augen der Welt saß Shiffrin minutenlang am Pistenrand und weinte bittere Tränen der Enttäuschung. Anschließend sagte sie kryptisch, sie hinterfrage nun alles. Und verriet, warum sie auf ihren verstorbenen Vater sauer sei.
Die Szenen rührten nicht nur ihre Fans vor den TV-Geräten. Auch Ex-Ski-Queen Lindsey Vonn meldete sich aus der Heimat zu Wort, um ihre Landsfrau zu unterstützen. Vonn, Abfahrts-Olympiasiegerin von Vancouver 2010, hat selbst schöne aber auch schlechte Erfahrungen unter den fünf Ringen gemacht. Verletzungen, Dramen, Tränen – die 34-Jährige kann den Schmerz von Shiffrin wohl nachfühlen wie keine Zweite.
Auch Vonn dominierte den Skisport in ihrer aktiven Zeit, kennt den Druck, der in den USA bei Olympischen Spielen aufgebaut wird. Shiffrin wurde dieser offenbar zu viel, obwohl sie bereits doppelte Olympiasiegerin ist. Vonn will ihre Nachfolgerin nun aufbauen, meldet sich auf Twitter zu Wort.
Vonn über Shiffrin: "Ich leide mit Mika. Ihrer Karriere kann das nichts anhaben. Das wird nicht beeinflussen, was sie noch erreichen kann und wird. Kopf hoch! ❤️"
Shiffrins Vater Jeff verstarb im Februar 2020 nach einem Haushaltsunfall. Die 26-Jährige hat mit dem Verlust zu kämpfen, zeigte sich in den vergangenen Monaten immer wieder emotional. Tränen flossen nicht nur nach sportlichen Enttäuschungen, auch nach Siegen.