Vorerst kein Trainerjob: Klose spricht über Erkrankung

Miroslav Klose
Miroslav KloseImago Images
Nach seinem Abschied von Bayern München wird Miroslav Klose vorerst keinen neuen Job annehmen. Der ehemalige Stürmer leidet an Thrombosen. 

Mit Coach Hansi Flick hat auch Klose, der als Co-Trainer beim deutschen Serienmeister tätig war, die Münchner verlassen. In den nächsten Wochen wird der einstige deutsche Teamstürmer allerdings nicht auf die Betreuerbank zurückkehren, wie der mittlerweile 42-Jährige dem "Kicker" verriet. 

Der Grund dafür ist eine Thrombose-Erkrankung, die Klose nun außer Gefecht setzt. "Es fing vor knapp drei Wochen an, dass ich auf einmal heftige Schmerzen im Bein bekam, die ich überhaupt nicht zuordnen konnte. Ich bin dann, kurz bevor wir mit dem FC Bayern in die Hotelquarantäne gefahren sind, zu unseren Ärzten gegangen, um mich genauer untersuchen zu lassen, da die Schmerzen im Bein immer stärker wurden", erklärte Klose. 

"Kleiner Schock"

Zunächst habe der ehemalige Stürmer an einen eingeklemmten Nerv gedacht, doch dann erfolgte die Diagnose Thrombose. "Das war schon ein kleiner Schock für mich", verriet der Deutsche. Sofort war die Thrombose "medikamentös eingestellt" worden, er habe Spezialstrümpfe erhalten, die der Weltmeister von 2014 nun rund um die Uhr tragen muss. 

"Die Ärzte haben mir sehr deutlich gemacht, dass man mit dieser Situation nicht spaßen sollte. Für die erste Zeit haben sie fast totale Ruhe verordnet. Ich darf keinen Schlag abbekommen, kann nicht joggen - aber vor allem nicht Fußball spielen", erzählte der 42-Jährige weiter. 

Absage an Interessenten

Deshalb habe sich Klose auch dazu entschlossen, Jobangebote abzulehnen, obwohl er mit Interessenten "sehr weit" gewesen sei. "Wenn ich wieder gesund bin, möchte ich alles, was ich an Erfahrungen als Spieler und Trainer beim DFB und beim FC Bayern gesammelt habe, als Cheftrainer einbringen", erklärte Klose, erteilte damit einer Anstellung als Co-Trainer beim DFB eine Absage. 

Wann Klose wieder vollständig fit sein wird, steht noch in den Sternen. "Ich bin in knapp zwei Wochen bei einem absoluten Spezialisten. Es sind dann vier Wochen vorbei und ich hoffe, dass sich die bereits getroffenen Vorkehrungen als positiv herausstellen."

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