Die 18. Runde der tipico-Bundesliga bringt den Wiener Großklubs Duelle mit dem Spitzen-Duo der Liga. Im Schlager der Runde empfängt die Wiener Austria (Samstag ab 15.45 Uhr im "Heute.at"-Live-Ticker) den Tabellenführer Red Bull Salzburg. Dabei müssen ie Veilchen am Freitag aber eine Hiobsbotschaft hinnehmen. Omer Damari fällt mit Pfeischerdem Drüsenfieber bis in den Jänner aus. Im direkten Duell mit dem WAC hat Rapid (Sonntag ab 16.15 Uhr im "Heute.at"-Live-Ticker) die Chance, den Abstand auf die Kärntner zu verringern.
Die 18. Runde der tipico-Bundesliga bringt den Wiener Großklubs Duelle mit dem Spitzen-Duo der Liga. Im Schlager der Runde empfängt die Wiener Austria () die Chance, den Abstand auf die Kärntner zu verringern.
Austria Wien - Red Bull Salzburg
Unmittelbar vor dem großen Schlager der 18. Bundesliga-Runde hat die Wiener Austria mit einer Hiobsbotschaft zu kämpfen. Wie erst am Freitag bekannt wurde, ist der israelische Stürmerstar der Veilchen, Omer Damari, am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt und fällt auf jeden Fall für dieses Jahr aus. Im richtungsweisenden Duell mit dem Tabellenführer ist nun Improvisationsgeist am Verteilerkreis gefragt. Auch Red Bull Salzburg bangt um Jonathan Soriano, der ebenfalls erkrankt für den Schlager fraglich ist.
"Für mich als Trainer ist es schon ein wenig schockierend", sagte Austria-Coach Gerald Baumgartner zur überraschenden Diagnose. Für die verbleibenden zwei Heimspiele im Dezenber wird Damari sicher ausfallen: "Ich hoffe, dass es so ist wie unser Arzt sagt und er im Jänner wieder ins Training einsteigen kann." Wer im Sturmzentrum auflaufen wird, ist unklar. Roman Kienast und Ola Kamara drängten sich mit bescheidenen Leistungen nicht gerade auf. Ein "dynamischer Mittelfeldspieler" könnte als falsche Neun die Lücke füllen. Trotzdem ist Baumgartner nach den letzten Ergebnissen selbstbewusst: "Für mich zeigt die Formkurve der letzten Spiele nach oben."
Tabellenführer Red Bull Salzburg sinnt auf Rache nach der 2:3-Pleite im ersten Saison-Duell. "Jetzt haben wir Gelegenheit zur Revanche. Die Mannschaft ist brennheiß auf den Sieg. Salzburg-Coach Adi Hütter weiß aber auch: "Es braucht eine bessere Leistung als zuletzt gegen den WAC. Wir müssen alles in die Waagschale werfen. Das haben wir zuletzt nicht gemacht." Trotz des Ausfalls des Austria-Stürmers, den Hütter als "kein Nachteil" bezeichnete, zeigt der "Bullen"-Coach Respekt vor der Austria: "Ich hätte gedacht, dass die Austria oben mitspielt."
FK Austria Wien - FC Red Bull Salzburg Samstag 16.00 Uhr ()
Wien, Generali Arena, SR Harkam
Bisheriges Saisonergebnis: 3:2 (a). Ergebnisse 2013/14: 1:5 (a), 1:2 (h), 0:4 (a), 3:0 (h).
Austria: Lindner - F. Koch, Sikov/Ramsebner, Rotpuller, Suttner - Holland, M. Leitgeb - Meilinger, Grünwald, Royer - Gorgon
Ersatz: O. Hadzikic - Ortlechner, Larsen, Serbest, De Paula, Mader, Kamara, Kienast, Kvasina
Es fehlen: T. Salamon (gesperrt), Damari (an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt), Horvath (Adduktorenprobleme), Harrer (nach Bänderriss)
Fraglich: Sikov (Rückenprobleme)
Salzburg: Gulacsi - Schwegler, Ramalho, Hinteregger, Ulmer - Ilsanker - C. Leitgeb, Bruno, Kampl - Soriano/Sabitzer - Alan
Ersatz: Walke - Schmitz, Ankersen, Laimer, Keita, Caleta-Car, Roguljic
Es fehlen: Schiemer (Verletzung im Beckenbereich), Quaschner (Muskelbündelriss im Oberschenkel), Berisha (nach Kreuzbandriss), Rodnei (Adduktorenprobleme), Vorsah (Knieverletzung), Lazaro (Muskelverletzung)
Fraglich: Soriano (nach Erkrankung)
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SC Wiener Neustadt - SCR Altach
Mit 27 Punkten nach 17 Runden steht Aufsteiger Altach so gut wie noch nie zu diesem Zeitpunkt da. Die Vorarlberger mischen im Kampf um die internationalen Startplätze gehörig mit und planen drei Punkte beim Schlusslicht aus Wiener Neustadt fix ein. Die Niederösterreicher wollen beim Heimdebüt von Neo-Coach Helgi Kolvidsson erstmals unter der Regie des Isländers punkten.
"Wir sind in einer guten Form und wollen natürlich auch in Wiener Neustadt gewinnen, damit unser Lauf fortgesetzt wird. Es ist ein schönes Gefühl, dass man auch einmal ein Auswärtsspiel als Favorit bestreiten kann", gab Altach-Coach Damir Canadi die Marschroute vor. Trotzdem nehmen die Vorarlberger die Partie nicht auf die leichte Schulter: "Ich bin überzeugt, dass die Wiener Neustädter besser sind, als sie in der Tabelle dastehen. Durch den Trainerwechsel sind die Spieler sicher topmotiviert."
Beim Tabellen-Schlusslicht aus Wiener Neustadt ruhen neuerlich die Hoffnungen auf Mittelstürmer Stefan Maierhofer. In seinem ersten Spiel gegen den WAC hatte der "Lange" gleich getroffen. Der 2,02 Meter-Riese soll die Mannschaft weiter mitreißen. "Die Mannschaft ist weiter motiviert. Uns erwartet ein ganz anderes Spiel", ist Neo-Coach Kolvidsson überzeugt. Über den Gegner ist der Ex-Lustenau-Coach aus gemeinsamen Erste Liga-Zeiten bestens informiert: "Es ist immer besser, wenn man die Gegenspieler gut kennt." Trotzdem sucht der Letzte die Flucht nach vorne: "Wir sind momentan überall mit einem Punkt zufrieden, spielen aber auf Sieg."
SC Wiener Neustadt - SCR Altach Samstag, 18.30 Uhr
Stadion Wiener Neustadt, SR Eisner
Bisheriges Saisonergebnis: 0:2 (a). Keine Ergebnisse 2013/14.
Wiener Neustadt: Vollnhofer - Pollhammer, Mimm, Sereinig, Denner - M. Koch, O'Brien - Osman Ali, Rauter, Dobras - Maierhofer
Ersatz: Schierl - Mally, Deutschmann, Ranftl, T. Kainz, Tieber, Maderner
Es fehlen: Schöpf, Freitag (beide gesperrt), Prettenthaler (Rippenverletzung), J. Salamon (nach Knie-OP)
Altach: Kobras - Lienhart, A. Pöllhuber, Zwischenbrugger, Schreiner - Roth, Prokopic, Netzer, Luxbacher - Ngwat-Mahop, Aigner
Ersatz: Lukse - Gercaliu, Jäger, Kovacec, Tajouri, Seeger, Pecirep, Schwärzler
Es fehlen: Ortiz (verletzt), Zech (langzeitverletzt), P. Salomon (im Aufbautraining)
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SV Grödig - Admira Wacker
Gegen namhafte Gegner lieferte der SV Grödig zuletzt gute Resultate ab. In der 18. Runde treffen die Salzburger auf die vermeintlich "Kleine" Admira, die seit neun Partien auf einen vollen Erfolg wartet. "Auch in solchen Spielen müssen wir voll bei der Sache sein, sonst erleben wir ein blaues Wunder", ist Grödig-Coach Michael Baur vor den Südstädtern gewarnt. "Wir müssen uns jeden Punkt in jedem Match hart erarbeiten, nicht nur gegen die großen Clubs. Wir brauchen immer volle Konzentration", zeigt sich Baur fokussiert.
Für Falten auf der Stirn solgte bei Baur die zuletzt abgerufene Leistung in Altach: "Da haben wir den Mehraufwand wie zum Beispiel gegen Rapid vermissen lassen. Wir müssen aber lernen, dass wir in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen müssen." Die aktuell siebentplatzierten Salzburger wollen im dicht gedrängten Mittelfeld an der Konkurrenz dranbleiben: "Wir wollen den Anschluss nach oben halten, deshalb brauchen wir einen Sieg. Ansonsten sind wir im Niemandsland."
Bei der Admira kommt trotz der Serie von neun Spielen ohne Sieg keine Hektik auf. "Wir sind uns der Situation bewusst, haben aber keine Panik. Die Mannschaft ist topmotiviert", ist sich Admira-Coach Walter Knaller sicher. "In den letzten Wochen haben immer kleine Unkonzentriertheiten den Ausschlag gegeben." Den personellen Aderlass im Sommer lässt der 57-Jährige nicht als Ausrede gelten: "Wir wollen Abgänge nicht als Ausrede verwenden. Die Spieler, die wir zur Verfügung haben, bemühen sich redlich." Im Frühjahr will deR Vorletzte neu angreifen.
SV Grödig - FC Admira Wacker Mödling Samstag 18.30 Uhr
DAS.GOLDBERG-Stadion, SR Ouschan
Bisheriges Saisonergebnis: 0:0 (a). 2013/14: 7:1 (h), 4:0 (a), 2:1 (h), 0:4 (a)
Grödig: C. Stankovic - Potzmann, Cabrera, Karner, Martschinko - Maak, Völkl - Huspek, Nutz, Schütz - Reyna
Ersatz: Strasser - Handle, Hart, Gschweidl, Djuric, Goiginger, R. Wallner, Emmanuel
Es fehlen: Tomi (Knieverletzung), Schubert (Reha nach Herzmuskelentzündung)
Admira: Siebenhandl - Auer, Schößwendter, Katzer, T. Weber - Ebner, Lackner - Bajrami, Thürauer, Egho - B. Sulimani
Ersatz: Kuttin - Wessely, Malicsek, Wostry, Windbichler, Löffler, Ouedraogo, Knasmüllner
Es fehlen: R. Schicker (gesperrt), Domoraud (Muskeleinriss im Oberschenkel), Zwierschitz (Innenbandriss im Knie), Toth (nach Hüft-OP), Schachner (nach Achillessehnen-OP), Burusic (Knieverletzung)
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Sturm Graz - SV Ried
Sturm Graz empfängt mit der SV Ried den "Lieblingsgegner". Die Steirer verloren von den letzten 15 Duellen mit den Innviertlern nur eine Begegnunjg, in Graz konnten die Oberösterreicher seit 2010 nicht mehr gewinnen. Dazu präsentierten sich die Grazer und Franco Foda stark verbessert und konnten bis auf den fünften Tabellenplatz - punktegleich mit Rapid Wien - vorrücken.
Auf die leichte Schulter nimmt Foda das Duell allerdings nicht: "Wir müssen weiter unsere Strategie verfolgen und wieder an unsere Leistungsgrenze gehen", verlangt der Deutsche. Für den Sturm-Coach ist sein Team in der Favoritenrolle: "Und diese Rolle nehmen wir gerne an, auch wenn es kein einfaches Spiel für uns wird. Wir müssen mutig und mit Risiko spielen." Zusätzlicher Ansporn für die Grazer ist die magere Heimbilanz, nach der Sturm nur an achter Stelle liegt: "Wir wollen uns von den Fans mit einem Erfolg verabschieden."
Foads Gegenüber Oliver Glasner freut sich auf eine spannende Begegnung in der Grazer UPC-Arena: "Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in den vergangenen Wochen aufsteigende Tendenz gezeigt haben. Das könnte eine interessante Sache werden", so der Ried-Coach. Sein Team, das noch auf Rang acht rangiert, sieht Glasner im Aufwind: "Mit dem immer größer werdenden Selbstvertrauen steigt auch die spielerische Note." Trotz der Aufwärtstendenz bleibt Glasner am Boden: "Es ist nicht so, dass wir durch Ried tanzen."
SK Sturm Graz - SV Ried Samstag 18.30 Uhr
UPC Arena, SR Lechner
Bisheriges Saisonergebnis: 1:0 (a). 2013/14: 0:3 (a), 2:0 (h), 2:2 (a), 2:1 (h)
Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Madl, Spendlhofer, Klem - Hadzic, Offenbacher - Schick, M. Stankovic, Gruber - Djuricin
Ersatz: Pliquett - Todorovski, Barbaric, Piesinger, Schloffer, Rosenberger, Tadic
Es fehlen: Scharifi, Pfingstner, Schmerböck, Beichler (alle verletzt bzw. erkrankt)
Ried: Gebauer - Lainer, Janeczek, Trauner, Pichler, Kragl - Streker - Murg, Elsneg, Möschl - Thomalla
Ersatz: Höbarth - Vastic, Perstaller, Fröschl, Walch, Reifeltshammer, Burghuber, Schneider
Es fehlen: Ziegl, Baumgartner (beide verletzt)
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Wolfsberger AC - Rapid Wien
Im Spiel gegen den WAC geht es für Rapid um wichtige Punkte im direkten Duell mit dem zweitplatzierten Wolfsberger AC, der in den letzten Runden schwächelte. Es geht also um wichtige Punkte im direkten Aufeinandertreffen mit einer Mannschaft, die im Kampf um die Europacup-Range mitspielen kann. Bislang war die Lavanttal-Arena allerdings ein hartes Pflaster für die Hütteldorfer, die in vier Spielen in Wolfsberg nur einen Punkt holten.
"Unser Ziel ist ganz klar, dass wir mit drei Punkten im Gespäck wieder über die Pack retour nach Wien reisen", stellte Rapid-Coach Zoran Barisic klar. "Dazu bedarf es einer starken Leistung. Wir müssen von der ersten Sekunde an voll dagegenhalten." Nach drei Niederlagen in Folge tankten die Hütteldorfer mit einem klaren Erfolg gegen Wiener Neustadt neues Selbstvertrauen: "Wir wollen auf dieser Leistung aufbauen, wohlwissend, dass der WAC ein anderes Kaliber ist." Der Respekt vor dem WAC ist aber groß: "Uns erwartet ein kampfbetontes Spiel."
Nach der Enttäuschung von Salzburg ist WAC-Coach Didi Kühbauer wieder auf das nächste Spiel gegen Rapid fokussiert: "Es nutzt sowieso nichts, dem möglichen Sieg nachzuweinen." Zumindest Selbstvertrauen konnten die Kärntner - neben einem Punkt - aus der Mozartstadt mitnehmen: "Es war wichtig, wieder ein Erfolgserlebnis zu haben. Jetzt wollen wir auch gegen Rapid ein gutes Spiel machen." Mit einem Sieg steigt der Vorsprung auf Grün-Weiß auf sieben Punkte: "Aber das ist nur machbar, wenn wir einen guten Tag haben." Auf jeden Fall wollen sich die Wolfsberger besser als beim ersten Duell präsentieren: "Beim ersten Spiel (0:3) haben wir alles falsch gemacht, was man falsch machen kann."
Wolfsberger AC - SK Rapid Wien
Lavanttal-Arena, SR Drachta
Bisheriges Saisonergebnis: 0:3 (a); 2013/14: 2:2 (h), 4:2 (a), 2:1 (h), 0:3 (a)
WAC: A. Kofler - Standfest, Sollbauer, Rnic, Baldauf - Hüttenbrenner, Drescher - Seebacher, P. Zulj, Wernitznig - Silvio
Ersatz: Dobnik - Berger, Ritscher, Kerhe, Schwendinger, Seidl, Jacobo, Trdina
Es fehlen: M. Weber (gesperrt), Putsche (Bänderverletzung im Knöchel), Tschernegg (rekonvaleszent)
Rapid: Novota - Schrammel, Sonnleitner, M. Hofmann, Stangl - Petsos, Schwab - Schaub, S. Hofmann, F. Kainz - Beric
Ersatz: Knoflach - Pavelic, Wydra, Schobesberger, Grahovac, Alar, Prosenik, Starkl
Es fehlen: Grozurek (krank), Dibon (Muskelfaserriss), Behrendt, Kuen, Schimpelsberger (alle rekonvaleszent bzw. im Aufbautraining)