Am Wochenende steht die 22. Runde der Bundesliga auf dem Programm. Den Anfang machen am Samstag die beiden Sensationsteams: Altach empfängt den WAC. Zu einem heißen Duell kommt es im Ernst-Happel-Stadion, wo Sturm Graz bei Rapid Wien gastiert. Für beide zählt: Verlieren verboten. Die Austria will beim SC Wiener Neustadt ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Im Tabellenkeller muss die Admira zur SV Ried. Am Sonntag steigt das Salzburger Derby zwischen den Bullen und dem SV Grödig. Alle Infos in der großen Bundesliga-Vorschau.
Am Wochenende steht die 22. Runde der Bundesliga auf dem Programm. Den Anfang machen am Samstag die beiden Sensationsteams: Altach empfängt den WAC. Zu einem heißen Duell kommt es im Ernst-Happel-Stadion, wo Sturm Graz bei Rapid Wien gastiert. Für beide zählt: Verlieren verboten. Die Austria will beim SC Wiener Neustadt ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Im Tabellenkeller muss die Admira zur SV Ried. Am Sonntag steigt das Salzburger Derby zwischen den Bullen und dem SV Grödig. Alle Infos in der großen -Vorschau.
SCR Altach - Wolfsberger AC
Vierter gegen Dritter. Geht man nach der Tabelle, so ist es ein echtes Spitzenspiel. Aufsteiger Altach empfängt am Samstag im Duell der beiden Sensationsteams der Fußball-Bundesliga den WAC. Beiden Clubs fehlen neun Punkte auf Spitzenreiter Salzburg. Der WAC hat sogar ein Spiel weniger ausgetragen. Der Tabellendritte ist aber vor der Heimstärke der Vorarlberger gewarnt.
Altach ist das beste Heimteam der Liga. Acht Spiele hat der Aufsteiger zu Hause nicht verloren. Die bisher letzte Heimniederlage setzte es Mitte August gegen die Admira (0:2). Allerdings hat auch der WAC schon in Vorarlberg gewonnen (2:1). Zuletzt feierten die Altacher fünf Heimsiege in Serie. "Die Heimtabelle lügt nicht", sagte WAC-Trainer Dietmar Kühbauer. "Sie sind sehr heimstark. Aber wir sind stark genug, um auch dort zu punkten."
Die Wolfsberger reisten bereits am Freitag nach Vorarlberg. "Unser Ziel ist, dass wir nach dem Spiel immer noch vor Altach liegen", erklärte Kühbauer. Dem wäre mit einem Remis genügegetan. "Wenn man sich die Tabelle anschaut, ist es ein Spitzenspiel. Das haben sich beide Teams erarbeitet", meinte Kühbauer. Überbewerten wollte er das Duell aber nicht. Danach gebe es immer noch genügend Punkte zu holen.
SCR Altach - Wolfsberger AC
Altach, Cashpoint-Arena, 16.00 Uhr, SR Hameter
Bisherige Saisonergebnisse: 1:2 (h), 0:0 (a)
Altach: Lukse - Lienhart, Ortiz, Zwischenbrugger, Gercaliu - Salomon, Jäger, Netzer, Kovacec - Ngwat-Mahop, Aigner
Ersatz: Kobras - Schreiner, Zech, Luxbacher, Tajouri, Seeger, Roth, Prokopic, Riverola, Bodul
Es fehlt: Pöllhuber (Knieprobleme)
WAC: Kofler - Standfest, Sollbauer, Rnic, Palla - Hüttenbrenner, M. Weber - Kerhe, P. Zulj, Jacobo - Trdina
Ersatz: Dobnik - Berger, Baldauf, Putsche, Seidl, Wernitznig, Silvio, Oussale
Es fehlt: Tschernegg (Knieprobleme)
Die Vorschau zu Rapid gegen Sturm auf der nächsten Seite:
Rapid Wien - Sturm Graz
Rapid kämpft am Samstag gegen einen direkten Konkurrenten um die Festigung des zweiten Platzes in der Fußball-Bundesliga. Mit einem vollen Erfolg über Sturm Graz würden die Hütteldorfer die Steirer um sieben Punkte hinter sich lassen und gleichzeitig die punktegleichen Wolfsberger und Altacher auf Distanz halten.
Trainer Zoran Barisic versprach den Zuschauern im Happel-Stadion - bis Freitagmittag waren 13.500 Tickets abgesetzt - eine intensive Partie. "Wir sind gut drauf, jeder freut sich auf das Match. Das ist ein richtiges Schlagerspiel. Wir wollen so schnell wie möglich die Kontrolle übernehmen, die Zweikämpfe annehmen und das Umschaltspiel von Sturm im Keim ersticken", kündigte Barisic an.
Für seine Mannschaft spricht unter anderem die Statistik: Rapid ist seit fünf Partien ungeschlagen und hat von den jüngsten elf Liga-Heimduellen mit Sturm nur eines verloren. Allerdings gab es zuletzt durch das 1:1 beim Abstiegskandidaten Admira einen Dämpfer, auch weil man wieder einmal an der mangelhaften Chancenauswertung scheiterte. "Ich würde mir wünschen, dass wir vor dem Tor kälter werden", erklärte Barisic.
Besonders gegen einen starken Gegner wie Sturm sei Effizienz vor dem gegnerischen Tor gefragt. "Bisher waren beide Teams in dieser Saison auf Augenhöhe, es haben Kleinigkeiten entschieden. Ich gehe davon aus, dass es am Samstag wieder so sein wird", vermutete Barisic, der erst am Samstag entscheidet, ob Marko Maric oder Jan Novota im Tor stehen wird.
SK Rapid Wien - SK Sturm Graz
Wien, Ernst-Happel-Stadion, 18.30 Uhr, SR Muckenhammer
Bisherige Saisonergebnisse: 1:1 (h), 3:1 (a). Cup-Achtelfinale: 1:0 (h)
Rapid: Novota - Weinwurm, Sonnleitner, M. Hofmann, Schrammel - Petsos, Wydra - Alar, S. Hofmann, F. Kainz - Beric
Ersatz: Maric - Pavelic, Schwab, Grahovac, Schaub, Stangl, Schobesberger, Starkl, Prosenik
Es fehlen: Dibon, Behrendt (beide rekonvaleszent bzw. im Aufbautraining), Schimpelsberger, Kuen (beide Spielpraxis bei den Amateuren)
Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Spendlhofer, Madl, Klem - Hadzic, Offenbacher - Schick, M. Stankovic, Gruber - Edomwonyi
Ersatz: Pliquett - Oschtschypko, Kamavuaka, Piesinger, Schmerböck, Kienast, Avdijaj
Es fehlen: Beichler (Knieverletzung), Lovric (Knöchelblessur), Pfingstner, Scharifi (beide Spielpraxis bei Amateuren)
Die Vorschau zu Wiener Neustadt gegen Austria Wien auf der nächsten Seite:
Wiener Neustadt - Austria Wien
Die Wiener Austria will nach dem Befreiungsschlag gegen Altach (5:2) am Samstag in Wiener Neustadt nachlegen. Gegen das Schlusslicht sind die Wiener in der Fußball-Bundesliga seit 14 Spielen unbesiegt. Zwar liegt die Austria vor der 22. Runde nur auf dem sechsten Tabellenplatz. Mit weiteren drei Punkten würde sie aber den Kontakt zu den angestrebten Europacupplätzen herstellen.
Vier Punkte fehlen der Austria auf das aus dem Stadtrivalen Rapid, dem WAC und Altach bestehende Verfolgertrio von Spitzenreiter Salzburg. "Wir müssen dranbleiben. Nach dem Frühjahr wird der vorne liegen, der den längsten Atem hat", meinte Trainer Gerald Baumgartner. Es geht um Rang zwei - und damit einen Platz in der Champions-League-Qualifikation.
Baumgartner warnte vor den Neustädtern, die zuletzt mit einem 3:3 bei Sturm Graz aufgezeigt haben. "Ich erwarte ein schwieriges Auswärtsspiel. Keiner unserer Spieler darf auch nur ein Prozent von seinem Leistungsniveau heruntergehen", betonte der Austria-Coach. "Wenn wir in Wiener Neustadt nicht nachlegen, dann war der Sieg gegen Altach nicht viel wert."
Gelingen soll das mit einer ähnlichen Startformation. Als hängende Spitze hinter Neuzugang Philipp Zulechner dürfte Baumgartner erneut auf Youngster Marko Kvasina setzen. Dem unter der Woche erkrankten Alexander Grünwald, der in den beiden bisherigen Saisonduellen mit Wr. Neustadt (2:2/a, 2:0/h) getroffen hat, droht erneut die Ersatzbank.
SC Wiener Neustadt - FK Austria Wien
Stadion Wr. Neustadt, 18.30 Uhr, SR Dintar
Bisherige Saisonergebnisse: 2:2 (h), 0:2 (a)
Wr. Neustadt: Vollnhofer - T. Kainz, Susac, Sereinig, Prettenthaler - Dobras, O'Brien, Freitag, Denner - Hellquist, Tieber
Ersatz: Schierl - Ranftl, Hofbauer, Wimmer, M. Koch, Pollhammer, Schöpf, Osman Ali, Maderner
Es fehlen: Wimmer (gesperrt), Rauter (Syndesmoseband-Einriss), Mimm (Knie-OP), J. Salamon (rekonvaleszent)
Austria: Lindner - F. Koch, Rotpuller, Stronati, Suttner/Th. Salamon - Holland, Holzhauser - Gorgon, Kvasina, Meilinger - Zulechner
Ersatz: Hadzikic - Larsen, Sikov, Serbest, De Paula, M. Leitgeb, A. Grünwald, Royer
Es fehlen: Ronivaldo (Leistenprobleme), Luxbacher (erkrankt)
Fraglich: Suttner (nach Erkrankung)
Die Vorschau zu Ried gegen Admira Wacker auf der nächsten Seite:
SV Ried - Admira Wacker
Für die SV Ried bietet sich am Samstag die Gelegenheit, den Abstiegskampf wohl endgültig hinter sich zu lassen. Mit einem Heimsieg über die Admira würden die Innviertler ihren Vorsprung auf die neuntplatzierten Südstädter auf acht Punkte vergrößern und den SC Wiener Neustadt elf Zähler hinter sich lassen, sofern das Schlusslicht gegen die Austria verliert.
Mit dem Rennen um den Klassenerhalt beschäftigt man sich in Ried aber ohnehin weniger als mit dem Anschluss an die oberen Tabellenregionen. Schließlich fehlen den achtplatzierten Oberösterreichern derzeit nur fünf Punkte auf Rang fünf, der möglicherweise zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt. "Wir wollen am Mittelfeld dranbleiben, das ist unser Ziel", betonte Trainer Oliver Glasner.
Optimismus schöpft der Coach unter anderem aus dem 2:2 am Sonntag gegen Spitzenreiter Red Bull Salzburg. "Aus dieser Partie können wir sicher viel Positives mitnehmen, obwohl es gegen die Admira ein ganz anderes Match wird. So viele Räume wie gegen Salzburg werden wir nicht bekommen", vermutete Glasner.
SV Ried - FC Admira Wacker Mödling
Ried, Keine Sorgen Arena, 18.30 Uhr, SR Kollegger
Bisherige Saisonergebnisse: 1:1 (h), 0:0 (a)
Ried: Gebauer - Janeczek, Trauner, Filipovic - Lainer, Ziegl, Kragl - Murg, Möschl - Walch, Thomalla
Ersatz: Höbarth - Reifeltshammer, Baumgartner, Pichler, Polverino, Fröschl, Perstaller, Elsneg
Es fehlt: Streker (Adduktorenprobleme)
Admira: Kuttin - Zwierschitz, Windbichler, Schößwendter, Ebner - Lackner - Bajrami, Auer, Kerschbaumer, Grozurek - Ouedraogo
Ersatz: Siebenhandl - Katzer, Egho, T. Weber, Vastic, Sulimani, Schicker
Es fehlen: Schachner (Achillessehnenverletzung), Toth (Leistenprobleme), Burusic (Knieverletzung), Wessely (angeschlagen), Wostry (Blinddarm-Operation)
Die Vorschau zu RB Salzburg gegen Grödig auf der nächsten Seite:
Red Bull Salzburg - SV Grödig
Der SV Grödig hätte es in seinem ersten Pflichtspiel im Jahr 2015 nicht viel schwieriger erwischen können. Die Grödiger gastieren am Sonntag im Lokalduell bei Meister Red Bull Salzburg. Nach der Absage der beiden ersten Frühjahrsrunden wartet auf den Tabellensiebenten in den kommenden drei Wochen ein Mammutprogramm von sieben Spielen.
Wegen des Einbaus einer Rasenheizung auf der eigenen Anlage können die Grödiger derzeit nur auf Kunstrasen trainieren. Die Heimspiele werden in der benachbarten Red Bull Arena ausgetragen. Dort geht es am Sonntag noch als Auswärtsteam gegen den Tabellenführer, gegen den es in dieser Saison bereits eine bittere 0:8-Niederlage gesetzt hat.
Grödig brennt dennoch auf den Saisonstart. "Spiele gegen Red Bull sind immer etwas Besonderes", versicherte Trainer Michael Baur. "Es ist eine schwierige Aufgabe, weil Salzburg schon viele intensive Spiele in den Beinen hat. Aber es liegt kein Druck auf uns." Der Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Wiener Neustadt beträgt bei zwei Spielen weniger immer noch acht Punkte.
Red Bull Salzburg - SV Grödig
Wals-Siezenheim, Red Bull Arena, SR Ouschan
Bisherige Saisonergebnisse: 8:0 (h), 2:2 (a)
Salzburg: Gulacsi - Schwegler, Ramalho/Caleta-Car, Hinteregger, Ulmer - Sabitzer, Keita, Ilsanker, Minamino - Djuricin, Soriano
Ersatz: Walke - Ankersen, Schmitz, Laimer, Lazaro, Bruno, Berisha, Pires
Es fehlen: Leitgeb (Knieprobleme), Vorsah (Knieverletzung), Sörensen, Quaschner (beide Sprunggelenksverletzung)
Fraglich: Bruno (Achillessehnenprobleme)
Grödig: C. Stankovic - Potzmann, Cabrera, Karner, Strobl - Brauer, Völkl - Huspek, Nutz, Goiginger - Emmanuel
Ersatz: Strasser - Hart, Handle, Maak, Djuric, Kerschbaum, Venuto, Martschinko, Tomi, Gschweidl
Es fehlen: Schubert (Reha nach Herzmuskelentzündung), Schütz (nach Erkrankung)