Tournee-Vorspringer muss im Hotelgang schlafen

Alex Stöckl, Cheftrainer von Norwegens Skispringer, beklagt sich in einem Twitter-Post über die mangelhafte Organisation des Neujahrsspringens der Vierschanzen-Tournee.
Mit einem "Bett" am Hotelgang ins neue Jahr rüberrutschen? Klingt nicht wirklich angenehm, doch genau das passierte einem Vorspringer bei der Vierschanzentournee.

Norwegens Cheftrainer Alexander Stöckl beklagt auf Twitter, dass Vorspringer des Neujahrsspringens auf dem Gang des Hotels schlafen mussten, da alle "normalen" Betten belegt waren. Doch damit nicht genug: Kleinere Nationen sollen laut Stöckl nicht einmal Container haben, in denen sie ihr Material verstauen können.



Er ist "nicht amüsiert" darüber, schrieb Stöckl auf Twitter. Im Interview mit der norwegischen Zeitung "VG" legte er laut "skispringen.com" nochmals einen drauf. Es sei ein "Skandal und wenig professionell." Der norwegische Vorspringer Ole Henning Holt musste am Gang schlafen und erzählte, dass in der Nacht immer wieder Leute über ihn drüber steigen mussten. "Ein 'No Go'", ärgert sich Stöckl. "Ohne Vorspringer kann kein Skispringen durchgeführt werden. Entsprechend sollten sie auch behandelt werden."

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Laut Organisation waren die Zimmer der norwegischen, polnischen und Schweizer Mannschaft noch nicht bezugsfertig. "Es gibt Dinge zu bemängeln", erklärt FIS-Direktor Walter Hofer, der sogar an eine Absage der Quali wegen des Organisations-Chaos dachte. "Das werden wir aber mit den Organisatoren besprechen."

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