Vorwurf an McGregor: "Meinen Vater beleidigt!"

Bild: Reuters
Die UFC wird von einem Skandal erschüttert! Nurmagomedov entschuldigt sich, McGregor möchte einen Rückkampf.

Nur wenige Stunden nach seiner Niederlage im UFC-Skandalkampf gegen Khabib Nurmagomedov, meldet sich der Ire Conor McGregor zurück. Auf Instagram verfasst er einen Post mit der Überschrift: "I'll be back" zu Deutsch: Ich komme zurück. Auf Twitter spricht der 30-Jährige gar von einem zweiten Duell: "Guter Fight, ich freue mich auf den Rückkampf."

Dies überrascht, denn vor dem denkwürdigen Kampf gab es Gerüchte, das der UFC-Superstar seine Fäuste ruhen lassen will. Besonders, da er bei einem "Showkampf" gegen den mehrfachen Box-Weltmeister Floyd Mayweather 75 Millionen Dollar kassierte.

Doch mit einer Niederlage kann der bärtige Ire seine Karriere nicht beenden. Besonders, da er nach dem umkämpften Fight gegen Nurmagomedov von Betreuern des Russen attackiert wurde. Einer schlug McGregor frontal, während ein anderer in den Käfig sprang und ihn von hinten schlug.

Auslöser der Aktion war ein Ausraster des eigentlichen Gewinners – Nurmagomedov ließ sich von einem McGregor-Betreuer provozieren, sprang über den Käfig und löste eine Massenschlägerei aus.

"Er beleidigte meinen Vater"

An der anschließenden Pressekonferenz bittet der Russe um Verzeihung: "Ich entschuldige mich bei Las Vegas, bei Nevada. Beim Sportverband. Das war nicht meine beste Seite, die ihr von mir gesehen habt." Doch er rechtfertigt die Tat mit McGregors verbalen Angriffen. "Conor hat meine Religion beleidigt, mein Land, meinen Vater."

Bittet um Entschuldigung und teilt verbal gegen McGregor aus: Khabib Nurmagomedov nach dem Skandalkampf . (Video: AP)

Für die Prügelei erhält der Russe viel Kritik. Sein erkämpftes Preisgeld halten die Organisatoren zurück. UFC-Boss Dana White sagt: "Ich bin angewidert deswegen. Das gibt sicher eine hohe Geldstrafe."

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Russe suspendiert wird, ist hoch. Damit könnte er gar seinen erst gewonnenen Titel verlieren. White: "Es kommt darauf an, wie lange er suspendiert wird. Falls es eine lange Strafe ist, könnte es sein, dass er seinen Titel verliert."

Putin gratuliert dem siegreichen Russen

Trotz der Prügelei nach dem Fight freut sich Nurmagomedov über den Sieg gegen seinen verhassten Kontrahenten. In den letzten Monaten provozierte der Ire immer wieder unter der Gürtellinie. Deshalb ist der Sieg eine Genugtuung. Sogar für das russische Oberhaupt: "Präsident Putin hat mir bereits gratuliert. Er ist sehr stolz auf mich", sagt der Skandal-Kämpfer.

Die Männer, die McGregor tätlich attackierten, wurden vorläufig festgenommen. Da der Ire allerdings auf eine Anzeige verzichtete, durften sie das Revier wieder verlassen.

(fss)

(Heute Sport)

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