Nach Verbund-Deal

VP fordert: Auch EVN soll Strompreis auf 10 Cent senken

Nach dem neuen Zehn-Cent-Tarif des Verbund fordert NÖ-Landesvize Stephan Pernkopf (ÖVP) auch von der EVN billigeren Strom für Haushalte.
Michael Pollak
16.01.2026, 14:46
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Die Bundesregierung hat mit dem Verbund, der mehrheitlich im Besitz der Republik ist, einen neuen Stromtarif für Haushalte unter zehn Cent pro Kilowattstunde beschlossen. Der Tarif soll ab März 2026 gelten. Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) will, dass sich auch die EVN daran orientiert.

"Der neue Österreich-Tarif wird auch andere Stromanbieter unter Druck setzen und Bewegung bringen, die Tarife zu senken", sagte Pernkopf zur APA. Auf Nachfrage betonte er: "Das gilt für alle Anbieter, Wettbewerb ist gut und sollte für billigere Preise sorgen."

Die EVN hatte bereits im Jänner einen neuen Vertrag vorgelegt – angekündigt bei ihrer Bilanzpressekonferenz Mitte Dezember. Der neue Tarif bringt zwölf Prozent Ersparnis gegenüber dem Jänner 2025. Voraussetzung: ein Vertrag ohne Bindung und aktive Kontaktaufnahme per Telefon, E-Mail oder online. Ein Stromtarif mit zehn Cent pro Kilowattstunde ist aktuell aber nicht im Angebot.

SPÖ-Landesparteichef Sven Hergovich begrüßte am Freitag die Forderung Pernkopfs: "Dass nun auch Landesrat Stephan Pernkopf eine Stromkostensenkung der EVN unterstützt." Die SPÖ mache seit drei Jahren auf Probleme beim Landesenergieversorger aufmerksam. Hergovich kritisierte erneut "unangemessen hohe Vorstandsgehälter, die Übergewinne von mehr als einer Milliarde Euro in den letzten Jahren (…) und die hohen Tarife im Vergleich zu Verbund, TIWAG oder auch der Wien Energie".

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