Der Volkswagen-Konzern steht laut Medienberichten vor einem tiefgreifenden Umbau. Im Zuge dessen könnten bis zu 100.000 Arbeitsplätze weltweit gestrichen werden. Besonders im Fokus steht dabei das Audi-Werk in Neckarsulm, das von einer möglichen Schließung betroffen sein könnte.
Neben Neckarsulm werden auch die VW-Standorte Hannover, Zwickau und Emden als gefährdet genannt. Der geplante Stellenabbau wäre laut Insidern deutlich umfangreicher als bisher angenommen. In den kommenden Jahren könnten etwa 15 Prozent der derzeit rund 657.000 VW-Beschäftigten ihren Job verlieren.
Für den Standort Neckarsulm werden tiefgreifende Veränderungen diskutiert. So könnte die Produktion mit dem Auslaufen der aktuellen Modelle eingestellt werden. Konkrete Entscheidungen zu einzelnen Maßnahmen gibt es bislang aber nicht.
Hintergrund für die Überlegungen sind weitreichende Pläne zur Neuausrichtung des gesamten Volkswagen-Konzerns. VW-Chef Oliver Blume hat dem Vorstand bereits ein Sanierungskonzept vorgestellt. Am 9. Juli soll der Aufsichtsrat über die weiteren Schritte beraten.