Nach einem versuchten Einbruch kam es in einer Grazer Wohnung zu dramatischen Szenen: Drei junge Männer wurden von der Cobra bei einem Einbruchsversuch gestellt. Einer der Männer soll dabei eine Waffe gezogen haben und offenbar versucht haben, auf die Beamten zu schießen, die das Haus stürmten. Ein Schuss löste sich jedoch nicht, da sich keine Patrone im Lauf befand.
Die drei Tatverdächtigen – ein 18-jähriger Rumäne, ein 22-jähriger Tschetschene und ein 25-jähriger Einheimischer – waren bereits durch einen Einbruch in ein Einfamilienhaus bekannt. Mitte Mai sollen sie in der Oststeiermark versucht haben, Gewehre und einen Revolver zu stehlen. Was sie jedoch nicht wussten: Der Hauseigentümer wurde über sein Handy alarmiert und verständigte sofort die Polizei.
Schließlich konnte das Trio in einer Wohnung im Grazer Stadtteil Geidorf ausgeforscht werden. Als die Einsatzkräfte die Wohnung stürmten, soll der 22-Jährige eine Waffe auf die Beamten gerichtet haben. In zwei der fünf Kammern des Revolvers befanden sich jedoch keine Patronen. Der Mann konnte schließlich überwältigt werden, nun wird ihm unter anderem versuchter Mord vorgeworfen.
Besonders brisant: Wie die Landespolizeidirektion nun unter Berufung auf einen Bericht der "Kronen Zeitung" bestätigte, soll der 22-Jährige bereits 2025 in Haft gewesen sein. Er soll wegen mehrerer Überfälle in der Justizanstalt Hirtenberg (NÖ) eingesessen haben, nach einem Freigang jedoch nicht mehr zurückgekehrt sein. Seitdem galt er als untergetaucht und fiel nun erneut auf.