Im Jahr 2024 konnte der Franzose Cyprien Sarrazin gleich zwei Abfahrten in Kitzbühel gewinnen. Am 27. Dezember 2024 stürzte er jedoch im Training auf der Stelvio in Bormio schwer und verletzte sich dabei gravierend. Sarrazin erlitt eine Hirnblutung und lag mehrere Tage im Koma. Im Rahmen des Kitzbühel-Wochenendes feierte er nun zumindest als Gast seine Rückkehr in den Weltcup-Zirkus.
Nach der Siegerehrung des Super-G in Kitzbühel sprach Sarrazin über seinen Unfall und den Weg zurück: "Es macht eine Riesenfreude, hier zu sein. Ich habe hier die schönsten Momente meines Lebens erlebt. Jetzt bin ich wieder da, aber ich wäre fast ums Leben gekommen."
Der Franzose führte weiter aus: "Dass ich all diese Menschen wiedersehen kann, berührt mich sehr. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich vor zwei Tagen am Start gestanden bin. Das Leben hält immer wieder Überraschungen bereit, aber ich bleibe positiv – es wird alles wieder gut."
Gesundheitlich hat Sarrazin auch heute noch mit den Folgen des Sturzes zu kämpfen: "Ich hatte nach dem Unfall sehr schwierige Momente. Ich konnte nicht reden, habe drei Monate lang alles doppelt gesehen. Ich kann mit der linken Nase nichts riechen, das wird für immer so bleiben."
Eine Rückkehr in den Weltcup ist derzeit noch nicht absehbar. Sarrazin fühlt sich zwar "gut", will aber dennoch "nichts überstürzen".