Seine letzten großen Auftritte: "Speed-Dino" Michael Walchhofer (36) beendet im März seine eindrucksvolle Karriere. WM-Gold und 17 Weltcupsiege sollen vorher in Garmisch-Partenkirchen (D) veredelt werden. Im "Heute "-Interview spricht der Familienvater über Medaillen, schwere Kurven, Wehmut und Bode Millers Leichtigkeit des Seins.
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Heute startet die Ski-WM in Garmisch. Wie lauten Ihre Ziele?
"Eine Medaille, mindestens."
Cuche in Topform, Miller, Svindal, Janka im Aufwind - die WM-Medaillen hängen hoch.
"Ich bin fast zwei Meter groß, die kann ich schon erreichen."
Vorfreude oder Wehmut: Was überwiegt vor Ihrer letzten WM?
"Ganz klar die Vorfreude. Die WM ist quasi vor meiner Haustüre, das macht es so besonders. Und ich bin körperlich voll fit - das ist das Wichtigste."
Wie liegt Ihnen Garmisch?
"Ich habe zwei Mal gewonnen, bin drei Mal an der gleichen Stelle gestürzt. Zum Glück gibt es diese Kurve nicht mehr."
Hat das Geheimtraining auf der WM-Strecke geholfen?
"Wir sind nicht im Renntempo gefahren, weil die Piste zu weich war. Was wirklich helfen kann, ist meine Routine."
Nach Hinterstoder: Schon realisiert, dass Sie in Österreich nie wieder ein Rennen fahren?
"Da gibt es nichts zu realisieren, so ist das Leben. Es kommt sicher etwas Schönes nach."
Ist die Lust am Skifahren weniger groß als vor zehn Jahren?
"Ich habe schon noch Lust. Das Problem ist nur, dass dieser Sport extrem viel Überwindung kostet - für mich zumindest. Bei Miller etwa hat man das Gefühl, es geht nebenbei. Bei mir ist das nicht so. Ich muss im Sommer immer extrem hart trainieren."
Martin Huber